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Vegan in Belgien: Gent & Brügge – Le Pain Quotidien

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September 1, 2014 by admin

 

Le Pain Quotidien ist eine belgische Café/Restaurant-Kette die über 200 Filialien in 17 verschiedenen Ländern hat. Ich habe sie dieses Jahr in Belgien zum ersten Mal entdeckt und bin ziemlich angetan.

Da morgens und mittags in Gent die meisten Cafés und Restaurants dank Gentser Feest zu hatten und eine Filiale direkt bei unserem Hostel lag, waren wir mehrmals da. In Brügge war es dann sogar das einzige Café/Restaurant in dem wir waren. Besonders in Brügge war ich dieser omnivoren Bäckereien-Kette also ziemlich dankbar.

Auf der Speisekarte mehrere vegane Speisen deklariert. Doof ist, dass sie auch zu den vegangen Speisen teilweise Butter mit servieren. Es gibt neben Haferflocken, Brot und Marmelade, eine Schale Früchte und manchmal auch vegane Muffins zum Frühstück.

Mittags gibt es jeden Tag eine vegane Bio-Suppe und einen veganen Quinoasalat mit gegrillter Paprika, Zucchini, Aubergine, rote Beete und Linsen. Außerdem gibt es einen Teller mit Broten die mit Tahini bestrichen ist und belegt mit Zucchini, Kräuter, Koriander und Sesam.In Brügge gab es im Le Pain Quotidien sogar einen Grünen Smoothie.  Alles war recht lecker, überraschend gesund aber nicht sehr sättigend. Und leider auch nicht gerade günstig aber das ist in Belgien weniges.

Neben dem veganen Angebot fand ich Le Pain Quotidien so toll, weil die Cafés sehr gemütlich eingerichtet sind. Besonders in Brügge war es sehr gemütlich, dort gab es einen schönen Hinterhof in dem ich stundenlang hätte sitzen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Watermelon Cooler

Brot mit Marmelade

Tahinibrote mit gegrillter Zucchini

Paprikasuppe mit Brot

Haferbrei mit Obst

Kaffee & Tee mit Sojamilch gibt es natürlich auch

Der wunderschöne Hinterhof im Le Pain Quotidien in Brügge

Gent:
Kalandeberg 10
B-9000 Gent
Tel: +32 9 224 18 79

Montag-Samstag: 7.00 –  19.00
Sonntag: 8.00 – 18.30

 

Brugge:

Philip Stockstraat 21
B-8000 Brugge
Tel: +32 50 33 60 50

Montag bis Samstag: 7.00 bis 19.00
Sonntag: 8.00 bis 18.30

& in weiteren Städten in Belgien 


Vegan Mofo 2014

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August 31, 2014 by admin

Dieses Jahr werde ich wieder am Vegan MoFo teilnehmen und versuchen den ganzen September (fast) jeden Tag zu bloggen. Das ist jetzt mein dritter Versuch und bisher habe ich es nie richtig hinbekommen. Deswegen habe ich mir diesmal kein kompliziertes Konzept ausgedacht, sondern alles durcheinander.

Zunächst werde ich weiter aus Belgien erzählen, dann über ein paar Berliner Lokale, zwischendrin die Vegan Wednesdays, ein paar Rezepte die ich schon längst hoch laden wollte, und notfalls erzähle ich einfach was ich den Monat so koche, kaufe und esse.

Ich freue mich, dass gerade jetzt der Mofo stattfindet und mit einen Tritt in den Hintern geben kann. Ich war in letzter Zeit wirklich uninspiriert was das Bloggen angeht und das nicht, weil ich keine Ideen hatte. Aber dieser September ist perfekt um wieder in den Blog-Rhythmus zu kommen. Ich freue mich vor Allem auch auf all die anderen veganen Blogs die teilnehmen.


Vegan2day – Vegane Multivitamintablette & DHA/EPA

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August 29, 2014 by admin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vegan2day haben mir eine Packung “Vegan 2 Day Complete” zukommen lassen, die ich nun getestet habe. Darin enthalten sind 2 x 30 Tabletten, also die Ration für einen Monat. Die eine Tablette ist ein Multivitaminpräperat und die andere eine DHA/EPA-Kapsel aus Algenöl.

Seit einigen Monaten nehme ich sowohl DHA/EPA (nicht ganz so regelmäßig, wegen des Preises..) und ein veganes Multivitaminpräperat. DHA und EPA ist eine der Gründe, warum Leute oft denken Fisch sei gesund & unersätzlich in der Nahrung. Extra DHA/EPA scheint auch wenn man viele Leinsamen ist – und das vergesse ich leider oft – eine gute Idee zu sein.

Bisher waren das die OPTI3 Omega-3 Kapseln und das Veg 1 Vitaminsupplement. Letzteres kaufe ich vorallem weil es recht günstig ist, so richtig zufrieden war ich jedoch nicht, da es einen sehr ekligen Geschmack hat (mein Freund rührt die Teile gar nicht an) und auch, weil ich dank Schilddrüsenerkrankung eigentlich besser kein extra Jod-Supplement zu mir nehmen sollte. Und zu guter Letzt fehlte mir Calcium im Supplement, denn Calcium finde ich manchmal schwer genug davon zu essen, wenn ich nicht extra drauf achte calciumreiche Lebensmittel zu essen.

Während die Geleekapsel nur DHA und EPA aus Algen enthält, beinhaltet die Vitamintablette Vitamin B12, Vitamin D2, 120 mg Calcium, Vitamin B2, 2 mg Zink und 40 mg Vitamin C. Das Vitamin C hätte für mich nicht drin sein müssen und eventuell  etwas mehr Calcium, ansonsten finde ich die Mischung allerdings sehr gut. Besonders wichtig für mich, ist dass kein Jod und kein Eisen enthalten ist. Ein weiterer Pluspunkt des Ganzen: Kein ekliger Geschmack, da man die Tabletten runterschluckt und nicht kaut.

Ich bin froh eine gute jodfreie Alternative gefunden zu haben, wo ich dennoch nicht 10 verschiedene Tabletten kaufen muss um mich mit Vitamin B12, Vitamin D, DHA/EPA und auch ein wenig extra Calcium einzudecken. 

 


Vegan in Belgien – Vegan in Gent – Zest Fresh Juice Bar

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August 6, 2014 by admin

Ich war letzten Monat mit meiner Mutter eine Woche in Belgien. In Gent und Brügge um genauer zu sein. Gent kenne ich von früher, in Brügge war ich vorher noch nie. Als Veganerin war ich vorher nur mehrmals in Brüssel gewesen (ich finde die Stadt toll, vielleicht gerade weil es eine große internationale Stadt ist und trotzdem nicht sehr touristisch). Von Gent habe ich mir essenstechnisch viel erwartet, von Brüssel weniger. Das war auch im Endeffekt das Resultat.

Gent wird auch die “vegetarische Hauptstadt” genannt. Angeblich. Das behauptet nämlich der vegetarische Stadtplan, den man sich hier downloaden kann. Er ist zweisprachig auf Holländisch & Englisch. Gent war die erste europäische Stadt, die offiziell einen vegetarischen Tag in der Woche eingeführt ist. Daher ist die vegetarische Auswahl in der Stadt groß – das heißt natürlich nicht notgedrungen, dass es auch viel veganes Essen gibt. Immerhin kann man sich als Vegetarier in Belgien auch mit der weltbekannten Schokolade & Waffeln durchfüttern lassen. Vegane Schokolade oder vegane Waffeln konnte ich leider nirgendwo finden…

Ohne es vorher zu merken, fiel unser Urlaub in die Zeit der “Gentse Feesten” – ein Stadtfestival das jeweils am Samstag vor dem 21. Juli beginnt & 10 Tage dauert. Und wohl das drittgrößte europäische Stadtfest nach dem Oktoberfest & Falles in Valencia.

Zuerst haben wir uns einfach gewundert, das überall Pissoirs auf der Straße standen und an jeder Ecke Straßenmusiker. Das Stadtfest führt nicht nur dazu, dass die Stadt vollgepackt ist mit Touristen (ein großer Teil Belgier aus anderen Städten) & Musik und viele Genter flüchten, sondern auch, dass viele Läden & Restaurants geschlossen haben. Wenn die Läden & Restaurants nicht geschlossen haben, so haben die meisten zumindest stark veränderte Öffnungszeiten.

Ein Ort der leider ganz zu hatte war das vegane Restaurant “Lekker GEC” in der Nähe des Hauptbahnhofs. Da ich sehr viel positives darüber gehört habe, war ich ziemlich enttäuscht. Andererseits habe ich so zumindest einen weiteren Anreiz zum 4. Mal nach Gent zu kommen. In Gent gibt es neben Lekker Gek noch zwei weitere vegane Restaurants, die wir beide besucht haben. Aber dazu später.

Als wir am Bahnhof ankamen sah ich sofort ein Schild für “Zest – This Way to a Healthy Lifestyle”. Nach der anstrengenden, langen Zugfahrt war ein grüner Smoothie für mich genau das Richtige. Es gibt im Zest sowohl frische Säfte, Smoothies und vegane Müsliriegel zu kaufen. Die Speisekarte ist nur auf holländisch, also ist es wahrscheinlich am Besten, bei Unsicherheiten nachzufragen. Die meisten Smoothies werden normalerweise mit Yoghurt zubereitet und man muss für einen veganen Smoothie extra sagen, dass er mit Sojamilch gemacht werden soll. Das kostet dann 10 Cent extra.

 

 

 

 

 

 

Meine Mutter trank einen “Mango Madness” aus Mango, Ananas, Banane, Orangensaft & Sojamilch. Für die 550 ml zahlt man 4,70. Das ist nicht wenig aber dafür macht das Ganze auch ein wenig satt und gerade für ein teures Land wie Belgien, finde ich den Preis eher günstig. Der günstigste Saft kostet 3 Euro & 10 Cent.

Ich habe einen “Superdetox Juice” für 5 Euro getrunken, der aus Spinat, Gurke, Sellerie, Spirulina und frischem Apfelsaft besteht. Ich fand mein Getränk sehr lecker, gerade weil genug Apfelsaft drin ist um ihn süß genug zu machen. “Mango Madness” fand ich etwas zu süß, es schmeckte fast etwas nach Kaugummi und seltsam “künstlich”, was wahrscheinlich an der Sorte Sojamilch liegt, die sie benutzen.

Wir waren bei unser Abfahrt nach Brügge noch ein zweites Mal bei Zest. Auch “Brilliant Broccoli” war sehr lecker, genau wie “Cherrylicious”.

Neben dem Yoghurt/Sojamilch-Wechsel bei Smoothies, muss man noch darauf achten ob “Honing” in den Zutaten steht – nicht schwer zu erraten was das bedeutet. Ich bin mir sicher man kann auch einfach sagen, dass sie ihn weglassen sollen. Ich hab mich aber einfach an die Getränke ohne Honig gehalten. Wenn ich jetzt die Menüliste ansehe, denke ich, ich hätte auch einen der Virgin Cocktails probieren sollen…

“Zent Fresh Juice Bar”
Gent Sint Pieters Station
Koningin Maria-Hendrikaplein 1

Montag – Freitag: 7.00-19.00
Samstag:  9.00 – 18.00
Sonntag: 12.00 – 18.00 

Neben dem Hauptbahnhof gibt es übrigens auch ein Zest im “Gent Zuid Shopping Center”, Woodrow Wilsonplein 4, der von Montag bis Samstag 10-19.00 geöffnet hat. Außerdem gibt es mehrere Läden in anderen belgischen Städten.


Evolve Heavenly Smooth Body Polish & Body Cream

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August 2, 2014 by admin

Ich habe von der Firma Evolve die “Heavenly Smooth Body Cream” & “Body Polish” getestet.  Normalerweise hätte mich wahrscheinlich bereits der Preis der Produkte für jeweils 12 Euro abgeschreckt. Ich bin meistens eher der “Mein Shampoo ist ausgegangen, ich muss noch schnell zur Drogerie”-Mensch.

Definitiv ein großer Pluspunkt für mich ist die Firmenphilosophie von Evolve. Dass die Plastikflaschen recyclt und recyclebar sind, finde ich vorbildhaft. Ebenso, dass sie versuchen die Inhaltsstoffe übersichtlich zu halten. Die Produkte  beinhaltet keine Farbstoffe, kein synthetisches Parfüm, keine Parabene, Phthalate oder SLS/SLES.

Und die Produkte selbst?

1) Das „Body Polish” ist recht flüßig und die Kokosnussschalenstücke sehr klein, sodass ich nicht sofort begriffen habe, dass es sich um ein Körperpeeling handelt. Daraus ergibt sich dann auch ein großes Plus, nämlich, dass das Peeling sehr sanft und hautfreundlich ist. Ich habe sehr empfindliche Haut und konnte das Body Polish sogar vorsichtig in meinem Gesicht austesten, ohne irgendwelche Nachteile feststellen zu können. Für manche mag das vielleicht auch ein Negativpunkt sein, wenn man ein stärkeres Peeling möchte.

Auf der Haut fühlt sich das Body Polish ein wenig so an, wie wenn man Bodylotion und ein Peeling gleichzeitig benutzt und genauso soll es wahrscheinlich auch sein. Die alten Hautschüppchen werden weggrubbelt und gleichzeitig wird die Haut durch Kokosnussöl und Sheabutter gepflegt.

Der Geruch ist nicht sehr stark und für mich nicht richtig zu identifizieren. Er ist leicht süßlich und natürlich. Eigentlich verfliegt er während des Duschens sofort. Die Haut riecht danach gar nicht nach dem Body Polish. Ich bin mir nicht sicher, ob das für mich wirklich ein Nachteil ist, denn eigentlich rieche ich nicht gerne nach Pflegemitteln.

Meine Haut fühlt sich nach der Anwendung gut und etwas weicher an. Einen riesigen Unterschied, haptisch oder optisch, kann ich jedoch nicht feststellen.

 

2) Die Body Cream ist recht flüßig und sieht dem Peeling eigentlich ziemlich ähnlich, nur dass hier natürlich keine Stücke zum Peelen enthalten sind.

Ich habe sehr empfindliche Haut und vertrage die Lotion sehr gut. Sie zieht sehr schnell ein und die Haut fühlt sich danach weich an, weicher als ohne Lotion – auch noch ein paar Stunden später. Bei sehr trockenen Hautstellen reicht die Lotion allerdings nicht, dafür wirkt sie nicht feuchtigkeitsspendend genug.

Der Geruch ist nicht sehr stark und für mich nicht richtig zu identifizieren. Er ist leicht süßlich und natürlich. Ich habe im Internet gelesen, die Lotion würde nach Donuts riechen. Das kann ich leider nicht bestätigen, aber lecker ist der Geruch dennoch.

 

Bei beiden Produkten fällt mir auf, wie praktisch die Verpackung ist. Der Klappverschluss ist so konzepiert, dass man die Flasche mit einer Hand halten und mit der gleichen Hand den Verschluss öffnen und schließen kann. Das ist gerade beim Eincremen praktisch, da man sonst die ganze Packung vollschmiert.

 

Fazit:

Insgesamt kann ich die Produkte beide empfehlen, gerade wegen der Firmenphilosophie und den recyclebaren Flaschen. Gerade für Menschen, die sowieso nicht immer die günstigsten veganen Produkte kauft und gerne neues ausprobieren.