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Rezept für Veganes Schottisches Shortbread

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September 18, 2014 by admin

 

Heute war das Referendum über die Unabhängig Schottlands. Das Ergebnis wird erst morgen feststehen. Ich bin unglaublich aufgeregt. Ich hoffe auf ein “Ja” Ergebnis und befürchte ein “Nein” Ergebnis. Aber egal was dabei rauskommt, heute ist ein Tag um an Schottland zu denken und das Beste für die Zukunft des Landes zu wünschen. Und an was denke ich bei Schottland als, naja nicht erstes, aber eventuell 5. ? Genau. Shortbread. 

Shortbread habe ich zum ersten Mal in der Schule im Englischunterricht gegessen und war sofort davon – ebenso wie beim Sodabread und den Salt & Vinegar Chips –  hin und weg. Traditionell wird es aus 3 Teilen Mehl, 2 Teilen Butter und 1 Teil Zucker gemacht. Leichter lässt sich ein Rezept kaum merken.

Zutaten:

300g Mehl
200g Margarine
100g Zucker
1 TL Salz

Zubereitung:

1) Die Margarine mit Zucker und Salz cremig rühren. Das Mehl dazu geben und alles verkneten. Den Teig auf einem Holzbrett etwa einen Zentimeter dick ausrollen und 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

2) Den Ofen auf 180 ° C erwärmen. Den Teig in etwa 30 gleich große Stücke schneiden, mit einer Kabel oder einem Zahnstocher eventuell Löcher in den Teig stechen. Die Stücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 15 Minuten backen bis der Teig an den Rändern sich beginnt zu bräunen. Shortbread aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, da sie heiß noch sehr krümelig sind.

 


Schoko-Kirsch-Kuchen à la Brownie Art

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September 12, 2014 by admin

Um ehrlich zu sein bin ich etwas von diesem Rezept etwas enttäuscht. Aber so sollte man vielleicht vor ein Rezept schreiben, wenn man will, dass es jemand ausprobiert. Also nochmal: Dieser Kirschkuchen schmeckt sehr gut. Er schmeckt nur leider nicht wie der Kirsch-Schoko-Kuchen nach dem ich auf der Suche bin.

Mein Bruder fragte mich letzte Woche ob ich noch mal “diesen Schoko-Kirsch-Kuchen” backen könnte. Ich wusste zwar welchen er meinte, ich weiß noch genau wie er schmeckt, aber ich habe keine Idee mehr welches Rezept ich benutzt habe.

Der folgende Kuchen schmeckt lecker und sehr schokoladig, er ist relativ feucht und erinnert ein wenig an einen Brownie. Die Kirschen akzentuieren eher den Schokogeschmack, nicht andersherum.

In nächster Zeit werde ich wohl noch viele Kuchen backen müssen, bis ich DEN Schokoladen-Kirsch-Kuchen finde (den genannten perfekten Kirschkuchen stelle ich mir übrigens auch immer vor wenn bei den Drei Fragezeichen von Tante Mathildas berühtem Kirschkuchen die Rede ist…)- bis dahin ess ich noch ein Stück von dem leckeren Kuchen der vor mir steht.

Zutaten:

300 g Mehl
200 g Zucker
100 g  Reismilchschokolade (alternativ Zartbitterschokolade)
200 g Sauerkirchen (aus dem Glas)
100 ml Sojamilch
100 ml Rapsöl
200 ml Kirschsaft (aus dem Glas der Sauerkirschen)
50 g Kakao
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
Zubereitung:

1. Den Ofen auf 180 ° C vorheizen. Mehl, Zucker, Kakao, Zimt, Salz und Backpulver in einer Schüssel verrühren. Die flüssigen Zutaten (Öl, Kirschsaft, Sojamilch) dazugeben und mit einer Gabel vermischen bis kein Mehl mehr sichtbar ist.

2. Die Schokolade in kleine Stücken schneiden und zum Teig dazugeben. Die Kirschen unterrühren.

3. Eine runde Kuchenform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Backform geben. Den Kuchen  etwa 50 Minuten lang backen. Danach auskühlen lassen bevor man den  Kuchen in Stücke schneidet, sonst fällt er auseinander.


Veganes indisches Buffet im Anantha-Raja in Kreuzberg

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September 10, 2014 by admin

Seit etwa einem Monat gibt es im omnivoren südindischen Familienbetrieb “Anantha-Raja”  Samstags und Sonntags von 12.00-16.30 ein rein veganes All You Can Eat Buffet für 6,50.

Ich war letztes Wochenende mit meinem Freund da und wir hätten uns leicht überessen können am leckeren veganen Essen. Es gab vier Vorspeisen, vier oder fünf südindische Hauptgerichte, Reis, Salat und Obstsalat zum Nachtisch. Mir hat außer dem Obstsalat (ich mag einfach keine Honigmelone) alles extrem lecker geschmeckt.

Das Essen war überraschend mild, nur das rote Beete-Gericht war sehr scharf. Gerade das schmeckte mir aber sehr gut und war ungewöhnlich. Leider kann ich nicht genau sagen, was es alles gab, da mir einige Gerichte unbekannt vorkamen. Ich habe zwar bereits sehr oft indisch gegessen, aber offensichtlich zu selten südindisch.

Zum Essen bestellten wir beide einen veganen Mango Lassi, der kleinere (auf dem Bild abgebildet) kostete 2 Euro, der größere 3 Euro. Es war wirklich der beste vegane Mango Lassi den ich bisher getrunken habe. Immer wieder wenn irgendwie vegane Mango Lassis angeboten werden, bestelle ich sie und bin enttäuscht. Denn ein Mango Lassi muss zwar cremig sein und nach Mango schmecken, aber er muss vor Allem auch sehr erfrischend schmecken und das tun die meisten veganen Mango Lassis nicht. Sie schmecken meistens eher einfach nach einem sättigenden Sojajoghurt-Mango-Smoothie. Bei Anantha-Raja schmeckte der Lassi hingegen so wie ein Lassi zu schmecken hat.

Das “fleischige” Bällchen, auf dem Bild oben rechts, war ein geschmackliches Highlight. Aber auch sonsten schmeckte mir alles sehr gut, war überrascht wenig ölig (für indische Restaurantverhältnisse) und lag auch nicht so schwer im Magen, wie es sonst manchmal bei indischem Essen der Fall ist.

Man kann sowohl draußen als auch drinnen gemütlich sitzen und stundenlang südindisch schlemmen. Der Preis von 6,50 für ein veganes All You Can Eat Buffet ist natürlich unschlagbar und lohnt sich definitiv auch wenn man keinen riesigen Hunger mitbringt.

Außerhalb des veganen Buffets gibt es im Anantha-Raja vor Allem omnivore Gerichte. Allerdings kann man auch unter der Woche günstig vegan essen, mit Hauptspeisen um die 4-5 Euro und einer großen Auswahl wie Dosas, Chutneys und Currys. Allein der vegane Mango Lassi ist bereits einen Besuch wert.

 
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Anantha-Raja
Zossener Str. 16
10961 Berlin, Kreuzberg

Telefon: 030 61620748

In der Nähe von U Gneisenaustraße (U7)

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 12-23

@Happy Cow

 


Vegan Vegetarisches Sommerfest 2014

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September 7, 2014 by admin

Letztes Wochenende war das Vegan-Vegetarische Sommerfest in Berlin. Wie die letzten Jahre bin ich hingegangen aber hatte keine hohen Erwartungen. Vor Allem wollte ich wieder bei der Tombola mitmachen und natürlich ein mal alle Stände kurz ansehen. Ich finde die Idee solcher städtischen veganen oder auch vegetarischen Feste toll, aber die Umsetzung manchmal weniger.

Leider hatte mein Handy keinen Strom mehr als ich nach der Arbeit Samstags zum Fest kam, deswegen konnte ich keine Fotos machen. Aber eigentlich sah es nicht viel anders aus, als vor 2 Jahren auch schon.

Ich war mit meiner Mutter dort, die zum ersten Mal da war, und sich, glaube ich, auch ein wenig mehr erhofft hatte. Es gab wieder eine ganze Reihe an Essensständen, von denen die besten ewig lange Schlangen hatten. Wir haben uns einen veganen Döner geteilt, der lecker aber sehr klein und überteuert war. Außerdem ebenfalls sehr teure halbe Wraps (ein halber kalter Wrap für 3,50) die ok schmeckten.

Leider war das Zelt, in dem die teilweise interessanten Vorträge stattfindet, völlig überfüllt. Das war die letzten beiden Jahre auch schon so. Dabei hätte ich Melanie Joy oder Ria Rehberg von Animal Equality gerne reden gehört.

Die Tombola war wie letztes Jahr toll. Ich habe für 20 Euro Lose gekauft (und ich musste mich zurück halten nicht mein ganzes Gehalt dafür auszugeben…).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8 Packungen meiner Lieblingstees (Schoko & Schoko Chilli), ein Gutschein für einen Vöner, Entkoffeinierter Kaffee, Kakao, Dinkelmilch, Reismilch & Dinkel-Mandelmilch. Ich hatte auch ein Poster von Peta gewonnen, aber das wollte ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das viele annehmen, es war eins der klassischen schrecklichen “Nackte Frau mit Gemüse” Poster. Überhaupt weiß ich nicht, wer sich wirklich ein PETA Poster an die Wand hängen würde… Nächstes Jahr kaufe ich so viele Lose bis ich endlich ein Buch gewinne. Das Geld geht schließlich immer wieder an einen guten Zweck.

Sehr seltsam war dieses Jahr die Auswahl der Musiker. Musik ist ja Geschmackssache, Morgaine und andere Verschwörungsfans und Montagsdemogänger einzuladen finde ich schon sehr problematisch. Schlimmer allerdings ist mit Kilez More einen Klimawandelleugner dabei zu haben. Und das auf einem Fest auf dem ungefähr 100 verschiedene Flyer ausliegen mit Fakten darüber wie Tierprodukte durch Co2 den Klimawandel antreiben.

Die positive Überraschung für mich dieses Jahr war der Stand der vegetarischen Esperantosprecher. Ich habe gleich zwei Einsteigerhefte mitgenommen und hoffe auch an einem Wochenendkurs teilzunehmen.

Alles in allem: Nächstes Jahr bin ich wahrscheinlich wieder da, ärgere mich wieder über Pseudowissenschaft, zu lange Schlangen, zu teures Essen und freue mich auf die Tombola.


DIY Vegane Butter selbermachen – Rezept für vegane Butter

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September 5, 2014 by admin

Wenn man herumgoogelt nach einem Rezept für vegane Butter findet man viele Rezepte die zwar interessant sind aber geschmacklich wenig mit Butter zu tun haben. Dieses amerikanische Rezept allerdings kommt der Sache extrem nah.

Ich habe eigentlich nie Butter auf Broten gegessen, auch als Vegetarierin und Fleischesserin nicht. Allerdings wollte ich eine Palmölfreie Alternative mit der ich trotzdem nicht-vegane Rezepte die nach Butter fragen, besonders Backrezepte, eins zu eins nachkochen.

Ich muss euch warnen, dass das Rezept nach Xanthan und Lecithin verlangt. Beides ist für die Textur der veganen Butter verantwortlich.

Ich werde in nächster Zeit einige Rezepte mit der veganen Butter ausprobieren. Zum Kochen und aufs Brot schmieren funktioniert sie auf jeden Fall schon mal sehr gut.

Zutaten:

100g raffiniertes Kokosnussöl
1 EL Rapsöl
100 ml Sojamilch
1 TL Rotweinessig (oder anderer Essig)
1/2 TL Salz (wer Salz in der Butter geschmacklich komisch findet nimmt 1/4 TL)
1/4 TL Xanthan
2 + 1/2 TL Lecithinpulver

 

Zubereitung:

1) Die Sojamilch und den Essig mit einer Gabel schaumig rühren und mindestens fünf Minuten stehen lassen.

2) Das Kokosöl in einer Mikrowelle oder in einem Wasserbad schmelzen. Danach das Kokosöl auf (fast) Zimmertemperatur abkühlen lassen. Das Kokosöl sollte etwa die gleiche Temperatur wie die anderen Zutaten haben, da die Butter sonst flockt.

3) Alle Zutaten in einen Standmixer geben und zwei Minute lang mixen. In einem Vitamix oder ähnlichen starken Mixer reicht 1 1/2 Minuten. Wenn man zu lange mixt kann die Butter ebenfalls flockig werden.

4) Die cremige flüßige Butter in kleine Silikonformen (ich habe Eiswürfelformen von IKEA verwendet) gießen und eine Stunde in den Gefrierschank geben.

5) Nun hat man etwa 200 Gram Butter die man in einem luftdichten Behälter einige Wochen im Kühlschrank und Monatelang im Gefrierschrank aufbewahren kann.