Bohlsener Mühle COOKIE mit Zartbitterschokolade

Gestern habe ich im Bioladen diese Kekse gefunden. 2,99 ist zwar nicht gerade billig, aber wenn ich neue vegane Kekse sehe, kann ich manchmal einfach nicht anders als sie zu kaufen.

In der Packung sind 8 Kekse. Ein Keks kostet also 37 Cent, hat 110 Kalorien und 6 Gram Fett. Wie man an den Inhaltsstoffen sehen kann, sind die Kekse auch nicht das gesündeste. Kritisch fällt natürlich auch das Palmfett auf. Da es ökologisch ist, habe ich mich gefragt ob es aus dann weniger problematisch ist. Ich konnte leider nichts dazu finden. Auf der Packung steht auch nichts dazu drauf. Wenn jemand da mehr weiß, würde ich mich über Informationen freuen.

Leider schmecken die Kekse nicht ganz so ungesund, wie es die Zutaten ahnen lassen. Klar, Schokocookies sind es schon, aber irgendwie sind sie nicht mürbe genug, man schmeckt die Schokolade nicht raus und sie sind auch nicht sehr süß. Lecker sind sie trotzdem.

Nährwerte pro 100g:
Energie: 2103KJ/502kcal
Eiweiß: 7,3g
Kohlenhydrate: 56,8g
davon Zucker 23,5g
Fett: 26,3g
davon gesättigte Fettsäuren: 13,1g
Natrium: 100mg
Ballaststoffe: 5,0g

Zutaten: Weizenmehl Type 1050* 39%, Rohrohrzucker*, ungehärtetes Palmfett*, Zartbitterschokolade* 16% (Kakaomasse* 70%, Rohrohrzucker*, Kakaobutter*), Kakaopulver* 3%, Maisstärke*, Backtriebmittel (Amoniumbicarbonat, Natriumhydrogencarbonat), Meersalz (* = aus kontrolliert biologischem Anbau)

Fazit:

Nur vom Geschmack her gäbe es 3/5, aber da sie doch recht teuer sind und ich dem Palmfett darin eher kritisch entgegen blicke sind es nur 2.

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Essay Wettbewerb GAP “Dürfen wir Tiere essen?”

Wie ich bereits erwähnte, studiere ich Philosophie (bzw einen Kombi-BA aus Philosophie und Skandinavistik) und interesse mich da natürlich auch für Tierethik. Dieses Semester endlich konnte ich auch ein Proseminar zu diesem Thema besuchen und werde dazu eine Hausarbeit schreiben, die werde ich vielleicht hier auch posten, wenn sie benotet wurde und es jemanden interessiert.

Die Dozentin unseres Kurses hat  uns auf einen Essaywettbewerb der Gesellschaft für Analytische Philosophie hingewiesen.

Teilnahmeberechtigt für den Essaypreis sind generell Studierende und ehemalige Studierende aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz (Herkunfts- oder Studienland), die folgende Bedingungen erfüllen:

1. Sie absolvieren ein Studium der Philosophie oder ein Studium, in dem Philosophie einen wesentlichen Anteil ausmacht, oder haben ein solches Studium absolviert und

2. bei Ende der Ausschreibungsfrist gilt für sie (bezüglich dieses Studiums), (i) dass sie mindestens im fünften Fachsemester sind (gilt nicht für Promotionsstudiengänge) oder (ii) dass sie in einem Masterstudiengang immatrikuliert sind oder (iii) dass ihr letzter Studienabschluss (nicht Promotion) nicht länger als zwei Jahre zurück liegt.

 

Wenn ihr also selbst Philosophie studiert (habt) oder jemanden kennt der es studiert, dann wäre es eine Idee Wert da mit zu machen. Je mehr Veganer und Vegetarier mitmachen, desto klarer wird die Message und die Antwort auf die Frage. “Dürfen wir Tiere essen?” Nein. Bzw., damit ich auf 3000 Worte komme, eher: Nein, in normalen Umständen nicht. (Ich Skeptiker, ich).

15. Oktober 2012 ist der Abgabetermin.

Gewinnen kann man übrigens auch: 300, 200 und 100 Euro. Aber dafür mache ich sicher nicht mit. Ich erhoffe mir eher, dass, wenn ich es schaffe neben meinen 3 Hausarbeiten und dem Lernen für eine Klausur, mir so ein Essay mal helfen könnte meinen Gedanken auf einen Punkt zu bekommen. Jedenfalls grob zu wissen, was ist für mich eigentlich das beste Argument, unter all den Argumenten, dass wir Tiere nicht essen dürfen? Oder wird die Überzeugung erst so stark durch die Anhäufung aller Argumente?

 

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Reis-Spargel Auflauf

Zutaten:

400 g Seidentofu

100 ml Sojamilch

2 EL Nährhefe

1 EL (Mais)Stärke

1 EL Tahini

1 Zwiebel

½ TL Kurkuma

1 TL Salz

¼ Aubergine für die Tofumischung

 

100 g Reis (Trockengewicht), gekocht

1 EL veganes „Parmesan“  (oder noch mehr Nährhefe)

Pfeffer

1 Bündel grüner Spargel

2 Schalotten, gehackt

1 Knoblauchzehe, gehackt

250 g Champignons, halbiert

1 Aubergine (circa 300 gr)

1 TL Sonnenblumenöl


1) Den Ofen vorheizen. Tofu, Sojamilch, Nährhefe, Stärke, Tahini, Zwiebel, Kurkuma, Salz und die 1/4 Aubergine in den Mixer geben und pürieren.

2) Fünf Esslöffel der pürierten Mischung mit dem gekochten Reis und dem “Parmesan”/Nährhefe mischen. Das alles in eine Auflaufform geben und einen Rand formen. Ungefähr 10 Minuten backen.

3) Die harten Stellen des Spargels entfernen und wegwerfen. Die Spargelköpfe zur Seite legen. Den restlichen Spargel klein schneiden.

4) Die Auberine im Sonnenblumenöl anbraten. Die Schalotten, den Knoblauch, die Spargel und ein wenig Wasser dazugeben, damit nichts anklebt. Wenn alles durch ist mit dem Tofu-Püree vermischen und auf die Reismischung in der Auflaufform geben.

5) Nun die Spargelspitzen dekorativ auf den Auflauf legen und mindestens 20 Minuten backen, bis der Auflauf braun wird. Aus dem Ofen nehmen & Pfeffer würzen. Eventuell noch mit Salz und Nährhefe bestreuen.

Ich bin kein riesiger Spargelfan, aber dieser Auflauf ist lecker. Grüner Spargel ist eh viel besser als weißer. Ich verstehe nicht, wieso man in Deutschland immer noch so fokusiert auf weißen Spargel ist, wo er viel komplizierter zu kochen ist, und (mir) schlechter schmeckt.

 

 

 

 

 

 

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Pure Raw

Ich bin kein Rohköstler (habe damit auch online eher schlechte Erfahrung gemacht),  liebe aber Rohkost. Neben Salaten, Suppen und Obst, mag ich auch gern viele Rohkost “gimmicks”. Ob mein Essig jetzt 100% roh ist oder nicht, kümmert mich nicht. Rohe Süßigkeiten &  Kuchenhingegen finde ich eine Bereicherung für die vegane Küche. 🙂

 

 

http://www.pureraw.de/ ist ein veganer Rohkost Versand. Ich habe auf der Internetseite bereits zwei Mal bestellt und war sehr zufrieden. Beide male lag eine Probe für einen Rohkost-Kakao dabei und irgendwie ist das Päckchen einfach nett verpackt, so dass man sich freut wenn es ankommt. Schnell versandt wurde beide Male auch.

Das Sortiment ist überschaubar aber gut. Neben Essen kann man sich auch Excalibur Dörr-Trockner kaufen. Ist irgendwann auch mal mein Traum, aber bei meiner kleinen Küche und einem Preis zwischen 300 und 350 Euro muss das doch noch ein wenig warten. Einen teuren aber guten Blender gibt es ab 400 Euro.

Nützlicher für den “Durchschnittsveganer” könnte da der Nussmilchbeutel sein (9,95) oder Silikonpralinenformen.

Ebenfalls gibt es einige vegane Pflegeprodukte.

Hauptaugenmerk liegt aber auf Nahrungsmitteln. Neben “Superfoods” wie Lucuma, Chiasamen, Macapulver, Gojibeeren und Cholerella finder sich auch Carobpulver, rohe Kakaobohnen, Kelpnudeln (die ich persönlich schrecklich finde…), rohe Speiseöle, Nüsse und rohes Xylitol.

Besonders erwähnenswert finde ich, dass es Irisch Moos zu kaufen gibt. Ich war schon kurz davor zuzuschlagen, aber 15,50 für 100 g… Vielleicht gönne ich es mir irgendwann mal um endlich ein paar Rezepte auszuprobieren, aber so ist es natürlich viel zu teuer. Dafür weiß ich jetzt wenigstens wo ich es sicher in Deutschland kaufen kann.

Warum ich da jetzt aber schon zwei Mal bestellt habe ist ganz klar: Ombar Superfood Schokolade (2,60 für eine Minitafel), die drei rohen Riegel von Pulsin’ & Chocodelics Mandeln in Rohkostschokolade. Ein paar andere Süßigkeiten gibt es auch noch.

Wenn man garnicht weiß was man mit all den Zutaten überhaupt machen soll, dann findet man auf der Webseite auch ein paar Inspirationen & Rezepte.

Mein Kritikpunkt bezieht sich vor Allem auf etwas das man bei fast allen Rohkostseiten findet: Unwissenschaftliche Aussagen. So wird an der einen Stelle eine Stellungnahme vom schrecklichen Raw Food Guru David Wolfe als wissenschaftliche Erkenntnis dargestellt und auf der anderen ist natürlich der Verkauf von “Superfoods” als solcher schon ein wenig kritisch.

Pure Raw versendet in alle Länder. In Deutschland kostet das Porto 2,50 oder 4,90 (je nach Gewicht der Bestellung). Ab 90 Euro ist der Versand  kostenlos, das bringt also nur was wenn man sich wirklich mit Rohkostpulvern und Rohschokoladen eindecken will. Allerdings, da die Produkte ja auch recht teuer sind, ist es nicht so schwer an die Bestellgrenze zu kommen, wenn man den bereit ist so viel zu zahlen. Die Preise sind natürlich sehr hoch. Dass das hier alles Luxusessen ist, muss klar sein. Allerdings liegt die Schuld hier kaum bei Pure Raw (allein), denn Rohkostprodukte sind eigentlich so gut wie überall sehr teuer.

Wenn man Lust auf Rohkost hat oder sich eben einfach auf ein paar qualitativ hochwertige vegane Zutaten, dem kann ich diesen freundlichen, schlichten Internetshop also empfehlen. Mit dem Zusatz dass man vielleicht seine Ernährungsempfehlungen wo anders her holen sollte.

Fazit:

4/5 Muhs


 

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Banane in Wassermelone

 

Zutaten:


1/2 Wassermelone

1 Banana

eine Handvoll Gojibeeren (oder Rosinen)

Ein wenig Zimt

 

Die halbe Wassermelone aushöhlen und in Stücke schneiden. Die Banane in Scheiben schneiden. Beides in die ausgehöhlte Wassermelone geben. Gojibeeren oder Rosinen draufstreuen, und so viel Zimt wie man mag zugeben.



 

 

 

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