Raw Superfood Brownies mit Weißer Schokoladen-Glasur

Seit einigen Monaten “backe” ich immer wieder diese Rohkost-Brownies, die mein Freund und ich sehr schnell aufessen können. Rechtfertigt wird das ganze immer mit dem Gedanken, dass es sich bei den Brownies nicht um herkömliche Süßigkeiten sondern eher kleine gesunde Malzeiten handelt aus Datteln und Nüssen und mit “Superfoods” wie Gojibeeren, Hanfsamen und Maca garniert.

Damit es nicht zu gesund wird, gibt es eine definitiv nicht-rohe Glasur aus weißer Schokolade. Die Glasur kann zwar weggelassen werden, die Brownies schmecken auch so, aber mit der weißen Schokolade werden sie erst richtig gut. Wer vollkommen rohe Brownies möchte, sollte auch darauf achten alle Zutaten in Rohkostqualität zu kaufen, alle anderen können auch normales Kakaopulver und gewöhnliche Nüsse nehmen.

 

Give Away

Der vegane Onlineshop www.fooodz.de war so freundlich mir einige der Zutaten zukommen zu lassen (Cacao Nibs, Datteln, Hanfsamen, Gojibeeren & Rohes Kakaopulver). Außerdem verschenke ich drei 10 Euro Gutscheine (anwendbar ab 40 Euro, ab 45 Euro ist der Versand kostenlos) für fooodz.de, falls ihr Lust auf die Brownies bekommen habt. Alternativ könnt ihr euch natürlich auch mit veganem Waschpulver oder Bambuszahnbürsten eindecken. Falls ihr einen der drei Gutscheine haben wollt, schreibt mir bis zum 14.02 eine Mail an veganinberlin@gmx.de ; bei mehr Emails als Gutscheinen entscheidet das Los.


Raw Superfood Brownies Rezept

Zutaten:

100 g Cashews

75 g Walnüsse (+ 10 g fürs Topping)

300 g weiche Datteln

50 g  Kakaopulver

25 g Gojibeeren (+10 g fürs Topping)

1 EL Cacao Nibs ( + 1 EL fürs Topping)

1 EL Hanfsamen (+ 1 EL  fürs Topping)

1 TL Maca

1/2 TL Salz

1 EL Kokosnussöl

100 g vegane weiße Schokolade

Zubereitung: 

  1. Mahlt die 75 g  Walnüsse und die Cashews in einer Küchenmaschine oder in einem Hochleistungsmixer.
  2. Falls ihr eine gute Küchenmaschine habt, könnt ihr nun die Datteln, das Kakaopulver, die Gojibeeren, Cacao Nibs, Hanfsamen, Maca und Salz dazugeben und mischen bis die Datteln zerkleinert sind. Alternativ gebt ihr das Nussmehl in eine Schale und mischt es mit mit allen eben genannten Zutaten außer den Datteln. Die Datteln einzeln im Mixer pürieren. Falls sie zu hart sind, kann ein wenig Wasser hinzugegeben werden bis sich die Datteln pürieren lassen. Nun die Datteln in die Schüssel zu den anderen Zutaten geben und vermischen.
  3. Eine Backform (etwa 16×21 cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Form pressen und glatt streichen. Die Form in den Gefrierschrank geben.
  4. Während die Brownies kalt werden, lasst ihr die weiße Schokolade und das Kokosöl gemeinsam in einem Wasserbad schmelzen und rührt die Mischung um.
  5. Die Backform aus dem Gefrierschrank holen, die weiße Schokolade gleichmäßig über den Brownieteig verteilen. Nun die 10 g Walnüsse als Topping über die Glasur bröseln. Ebenso die Gojibeeren, Cacaonibs, Hafersamen die fürs Topping zur Seite gelegt wurden über die Brownies geben.
  6. Nun die Brownieform wieder eine halbe Stunde in den Gefrierschrank stellen. Danach können sie in 16 gleichmäßige Stücke geschnitten werden. Die Brownies können im Kühlschrank oder, besonders günstig wenn sie etwas weicher geworden sind, im Gefrierschrank aufbewahrt werden.

Nährwerte 

1 Stück Brownie jeweils: 195 Kalorien, 11 g Fett, 5 g Protein, 18 g Kohlenhydrate

Hinweise: 

  • Wenn eure Datteln eher hart sind, legt sie am besten für eine halbe Stunde in warmes Wasser um sie aufzuweichen.
  • Das Rezept ist sehr wandlungsfähig. Wer keine Gojibeeren findet oder kaufen mag, nimmt getrocknete Cranberries oder eventuell sogar Rosinen. Statt Cacao Nibs gehen natürlich auch Schokotröpfchen und statt Hanfsamen würden sicher auch Chiasamen gut schmecken. Macha statt Maca. Sicherlich kann auch man auch bei den Nüssen experimentieren, statt den Walnüssen Mandeln verwenden usw. Da die Brownies nicht gebacken werden müssen, besteht weniger Gefahr, dass sie schief gehen. Nur der eigene Geschmack, Supermarkt und Geldbeutel  bestimmt.
  • Wer das Rezept noch ein wenig komplizierter – aber auch noch leckerer! – machen will, nimmt statt nur der weißen Schokolade eine Mischung aus etwa jeweils 35 Gram weißer Schokolade, Zartbitterschokolade und Reismilchschokolade. Nacheinander im Wasserbad schmelzen und über den gekühlten Brownieteig verteilen, so das alles von Schokolade bedeckt ist. Das ganze ergibt nicht nur ein schönes Muster sondern schmeckt auch toll. Danach wie auch im Originalrezept das Topping über die Brownies geben und erneut in den Gefrierschrank geben.
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Weintrauben-Limo-Smoothie

Ich habe ein ähnliches Getränk irgendwo als “gesunde Limonade” beschrieben sehen. So richtig wie Limonade aus dem Laden schmeckt das Ganze natürlich nicht aber dank der Zitrone sehr erfrischend und dank der Weintrauben auch süß. Wenn man das Getränk mit Kohlensäurehaltigem Wasser ausgießt wird es noch erfrischender.

Ob man das Ganze nun als Limo, Saft oder Smoothie bezeichnen will ist auch egal – lecker ist es so oder so.

 

Zutaten:

1 TL Zitronenschale
Saft 1/2 Zitrone
50 g rote  Weintrauben ohne Kerne
50 g grüne Weintrauben ohne Kerne

Alle Zutaten mit etwa 100 ml Wasser in einen Mixer geben und gut pürieren. Durch ein Sieb gießen um eventuelle Reste der Weintraubenhaut zu entfernen. Nach Geschmack mit Mineralwasser mit Kohlensäure aufgießen. 

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Tarte aux Pommes – Französische Apfeltarte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich a) noch eine ganze Kiste Äpfel in der Küche stehen habe und b) eine Packung Sojajoghurt vorm Verfallsdatum aufbrauchen wollte, war ich auf der Suche nach einem Rezept, das mir bei beidem hilft.

Dabei stolperte ich über ein Rezept für französischen Apfelkuchen bei dem die Ei bzw Eisahne-Schicht mit Pudding ersetzt wird. Die Idee habe ich übernommen und das Rezept noch einmal vereinfachert und auf meinen Vorratsschrank angepasst.

Der Apfelkuchen ist schnell zubereitet, günstig, einfach, und vor Allem extrem lecker. Ich mag auch schwedischen Apfelkuchen der nur so von Äpfeln überquillt, aber diese cremige Tarte ist eine tolle Alternative.

Zutaten:

250 g Weizenmehl 405
50 g Zucker
100g Margarine
75 ml Wasser
1 Prise Salz
500 g Apfel, in feine Scheiben geschnitten (etwa 3 Äpfel)
400g ungesüßter Sojajoghurt
20 g Maisstärke
50 g Zucker

1) Den Ofen auf 170° C  vorheizen. 

2) Das Mehl, 50 g Zucker, die Margarine, das Wasser und das Salz miteinander verkneten und in eine Tarte/Quicheform auslegen und einen Rand hochziehen.

3) Die Apfelspalten auf den Teig legen. Sojajoghurt, Stärke und 50 g Zucker verrühren und über die Äpfel geben. 60-65 Minuten backen. Vorm Anschneiden etwas auskühlen lassen.

 

Nährwerte bei 12 Portionen pro Portion:

210 Kalorien, 30 g Kohlenhydrate, 4 g Protein, 8 g Fett.

 

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Rezept für Veganes Schottisches Shortbread

 

Heute war das Referendum über die Unabhängig Schottlands. Das Ergebnis wird erst morgen feststehen. Ich bin unglaublich aufgeregt. Ich hoffe auf ein “Ja” Ergebnis und befürchte ein “Nein” Ergebnis. Aber egal was dabei rauskommt, heute ist ein Tag um an Schottland zu denken und das Beste für die Zukunft des Landes zu wünschen. Und an was denke ich bei Schottland als, naja nicht erstes, aber eventuell 5. ? Genau. Shortbread. 

Shortbread habe ich zum ersten Mal in der Schule im Englischunterricht gegessen und war sofort davon – ebenso wie beim Sodabread und den Salt & Vinegar Chips –  hin und weg. Traditionell wird es aus 3 Teilen Mehl, 2 Teilen Butter und 1 Teil Zucker gemacht. Leichter lässt sich ein Rezept kaum merken.

Zutaten:

300g Mehl
200g Margarine
100g Zucker
1 TL Salz

Zubereitung:

1) Die Margarine mit Zucker und Salz cremig rühren. Das Mehl dazu geben und alles verkneten. Den Teig auf einem Holzbrett etwa einen Zentimeter dick ausrollen und 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

2) Den Ofen auf 180 ° C erwärmen. Den Teig in etwa 30 gleich große Stücke schneiden, mit einer Kabel oder einem Zahnstocher eventuell Löcher in den Teig stechen. Die Stücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 15 Minuten backen bis der Teig an den Rändern sich beginnt zu bräunen. Shortbread aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, da sie heiß noch sehr krümelig sind.

 

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