Buchrezension: Eis mit Stil – Only Vegan (Sonja Dänzer, Umschau Verlag)

 

Auch wenn gerade noch Winter herrscht, richtig gute Eiscreme ist eigentlich nie verkehrt. Und der Sommer kommt eh schneller als man denkt. Leider sind die meisten veganen Eissorten, die man so im Supermarkt kaufen kann, ziemlich teuer und geschmacklich eher so na ja – wenn man das Glück hat, überhaupt etwas anderes als Sorbet und Wassereis zu finden. Die Alternative? Sich für um die 20 Euro eine Eismaschine besorgen (oder wenn ihr richtig fancy und reich seid, dann auch eine hochwertigere) und das Eis selbst herstellen. Inzwischen gibt es einige Kochbücher mit veganen Rezepten. Ich stelle heute eins davon vor: „Eis mit Stil“ von Sonja Dänzer.

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Buchreview: Go vegan!: Warum wir ohne tierische Produkte glücklicher und besser leben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zufällig fiel mir in der Bibliothek das Buch „Go Vegan – Warum wir ohne tierische Produkte glücklicher und besser leben“ in die Hände. Da ich grundsätzlich eigentlich jedes Buch über Veganismus ausleihe und lese, habe ich hier keine Ausnahme gemacht. Und das obwohl auf der Rückseite rießig der Schauersatz „Vegan zu leben liegt im Trend“ prangt. Das soll einem wohl zum Kauf animieren, mich schreckt es eher ab.

 

=Autoren=

Das Buch ist ein Sammelband der von Marlene Halser herausgegeben wurde, die mir bis jetzt unbekannt war. Sie schrieb ebenfalls die Einleitung. Die weiteren Texte sind von den unterschiedlichsten Personnen geschrieben, die alle über verschiedene Aspekte des Veganismus oder Nicht-Veganismus schreibens. Da das Buch ingesamt nur knapp 200 Seiten umfasst, hat jeder jeweils nur ein paar wenige Seiten.

Die Texte sind vom Koch und Kochbuchautoren Surham Göb, dem Arzt Dr. med. Ernst Walter Henrich, den Betreibern des berliner veganen Supper Club Nicole Just (die man wohl besser von ihren Kochbüchern kennt) und Felicia Mayer-Jendro. Des weiteren schreibt Schauspielerin und Model Ariane Sommer; Koch, Kochbuchschreiber und Restaurantbetreiber Björn Moschinski; der stärkste Deutsche Patrik Baboumian; der Winzer Klaus Wolf; Raphael Fellmer, der Gründer von Foodsharing; Tierretter Stephan Bröckling; Peta-Mitglied Edmund Haferbeck; Jogalehrerin Antje Schäfer; Bloggerin Claudia Renner; Attila Hildmann; der Sozialwissenschaftler Bernd-Udo Rinas; der Gründer der Veganz-Supermarktkette Jan Bredack; Ana und Snadra Umann, die das vegane High-Fashion-Label „Umasan“ gegründet haben; Stephan Becker der Naturkosmetikfirma benecos; Anne Bonnie Schindler und Sara Rodenhizer, die in Berlin einen veganen Sexshop betreiben; Marco und Tina Maas des veganen Tattoostudios „Farbenwelt“; die Gastronomin Sandra Forster.

 

=Inhalt=

Im Vorwort erklärt Marlene Halser die Idee des Buches. Zwanzig Vertreter der „veganen Szene“ wollte sie interviewen, um die Vielfalt darin darzustellen und zu zeigen wie homogen und differnziert diese Szene ist. Es beginnt damit, dass Surdham Göb beschreibt wie er Veganer wurde, sich dem Hinduismus annährte und wie er zum veganen Koch wurde. Mir so Aussagen wie „Wichtig ist, dass man bei der Umstellung nicht zu einem Discounter-Veganer wird, denn dann ernährt man sich nicht gesund.“ Wieso mein Gemüse von Netto nicht gesund sein soll, wird allerdings nicht erklärt. Ich schätze er meint, dass man als Veganer all seine Lebensmittel in Bioqualität kaufen soll? Da stimme ich erstens nicht zu, zweitens gibt es auch Bioprodukte im Discounter…

Das Kapitel des Arztes Dr. med. Ernst Walter Henrich finde ich zwar eigentlich gut, aber nur mit Abstrichen. Er erklärt warum Veganismus gesund ist, allerdings sagt er öfter „Studien haben gezeigt…“ und ich frage mich natürlich um welche Studien es genau gehen soll. Namentlich nennt er nur die China Study, was ich ein wenig schwach finde.

Ariana Sommers Kapitel darüber, wie Veganismus der Haut und dem Aussehen hilft ist zwar etwas oberflächlich und auch spekulativ/anekdotisch, dafür spricht sie an, was viele andere Menschen interessiert. Das „vegan-as-possible“ sein, also manchmal nicht vegan. Ich stehe da ja zwigespalten dazu. Ich bin total dafür, dass auch unvegane Menschen oft vegan ist, aber die Verwässerung des Begriffs erscheint mir eher kontraproduktiv.

Der Text des nicht-vegetarischen Winzers Klaus Wolfs, der auch veganen Wein verkauft, fand ich überflüßig und auch ein wenig selbstbeweiräuchernd. Einer der schlechtesten Texte war allerdings der von Edmund Haferbeck, der Tierrechtsorganisation PETA. Er verteidigt die teilweise schrecklichen Kampagnen von Peta (ob nun sexistisch, Holocaust-relativierend oder einfach nur dumm-beleidigend) damit, dass man nur mit Radikalität etwas bewegen könne, außerdem „Es ist nun mal so, Sex sells“. Ein extrem frustrierender Artikel, der mich nochmal daran erinnert hat, warum ich PETA wirklich nicht mehr unterstützen möchte.

Die restlichen Artikel schwanken zwischen informativ und Werbe-artig hin und her. Wieso eine vegane Modelkette interviewt wird, verstehe ich, aber wieso ein nicht-veganes Naturkosmetiklabel zu Wort kommt, nicht. Es wird doch wohl bessere Vertreter der „veganen Szene“ geben als nicht-vegane Firmen?

Interessant fand ich das Gespräch mit Nicole Just und Felicia Meyer-Jendro, darüber wie sie vegan wurden und wie es dazu kam, dass sie ihren veganen Supper Club in Berlin eröffneten. Auch Patrik Baboumians Text war spannend zu lesen. Er beschreibt wie er Veganismus mit Extremkraftsport kombiniert, wie seine Konkurrenten reagieren und beispielsweise wie er es schafft pflanzlich 300 Gramm Protein am Tag zu essen.

Ebenso finde ich Raphael Fellmers Text darüber wie und wieso er vegan und ohne Geld lebt interessant. Sein Projekt Foodsharing, in dem er Essen was sonst weggeworfen wird, versucht weiterzuvermitteln, ist sehr unterstützenswert.

Den Text des undercovere Tierretters Stefan Bröckling fand ich spannend, auch wenn ich nicht unbedingt zustimme, dass das die einzig richtige Art ist, etwas für Tierrechte zu tun. Positiv fällt noch der Text von Anne Bonnie Schindler und Sara Rodenhizer auf, die in Berlin einen veganen queerfeministischen Sexshop betreiben und erzählen, wie es dazu kam.

Beim letzten Text des Buches weiß ich nicht genau, was ich davon halte. Die Müncher Gastronomin Sandra Forster erzählt, wieso sie, als Veganerin, den veganen Hype nervig findet. Was genau die Aussage des Textes sein soll, fand ich auf Grund der wirren Struktur ein bisschen schwer herauszufinden. Aber es scheint, dass sie sich eigentlich nicht gegen den Veganismus als Solchen wendet, sondern gegen den Gesundheitswahn der damit einhergeht. Sie sagt, sie möchte eben auch ungesund leben dürfen als Veganerin, möchte rauchen, trinken, usw. Außerdem sei der gesellschaftliche Druck alles „richtig“ zu machen im Vegantrend nervig. Ich bin mir, wie gesagt, nicht wirklich sicher was ich vom Text halte, aber zumindest wird hier wirklich eine kontroverse Haltung vertreten. Wenn diese noch besser ausformuliert wäre, wäre das ein Pluspunkt gewesen.

 

=Meinung=

Eigentlich finde ich es einen interessanten Ansatz, die Vielfalt innerhalb der veganen Szene zu zeigen und aufzuzeigen, dass es verschiedene Gründe gibt, vegan zu leben. Die Umsetzung überzeugt mich allerdings nicht wirklich. Ich verstehe zunächst ein mal nicht für wen das Buch ist. Für VeganerInnen? Für Interessierte Nicht-Veganer? Da es keine richtige Einführung in die Thematik an sich gibt, kann es ja nicht für gänzliche

Vielleicht irritiert mich das Buch auch, weil ich mich wirklich von keinem der zwanzig Beiträge repräsentiert fühle. Natürlich können einem nicht alle Beiträge gefallen, dafür sind sie ja zu unterschiedlich. Aber zumindest einer der Beiträge könnte doch philosophischer-rationaler Natur sein.

Zumindest ein Beiträg könnte doch erwähnen, dass es völlig ok ist, „Discounter-Veganer“ zu sein, wie es in diesem Buch genannt wird. So wie das Buch ist, erscheint es nämlich eher etwas für die Besserverdiener unter uns sein, ein „Trend“ den ich neben dem Gesundheitswahn im Veganismus als wirklich bedenklich ansehe. Sich aus ethischer Sicht vegan zu ernähren, kann trotzdem heißen sich Bohnen und Reis von Aldi zu kaufen. Wenn man das als Buch von vornherein ausschließt, finde ich das weder fair den Menschen gegenüber, die sich für eine vegane Ernährung interessieren und nicht viel Geld haben, als auch den Tieren, die doch ein Interesse daran haben, dass der Veganismus möglichst offen für viele verschiedene Menschen ist.

Nur Raphael Fellmer, der ja schließlich ohne Geld lebt, zeigt, dass man nicht viel Geld haben muss um vegan zu leben. Allerdings denke ich, dass dies widerrum des andere „Extrem“ des Buches ist und die meisten Menschen leider noch nicht ganz für foodsharing bereit sind.

Ich kann mir vorstellen, dass dies ein interessantes Buch hätte werden können, wenn man etwa die Hälfte der Autoren durch andere ausgetauscht hätte, denn es muss doch noch bessere Vertreter der „veganen Szene“ geben. Ich denke zum Beispiel an kompetete Autoren wie Andreas Grabolle (Autor von „Kein Fleisch macht glücklich“) und Hilal Sezgin („Artgerecht ist nur die Freiheit“). Außerdem hätte eine bessere Struktur dem Buch gut getan. So wirkt das ganze zu wirr und zu unorganisiert.

 

=Fazit=

Wäre ich nicht schon Veganerin, würde mich dieses Buch wohl nicht inspirieren es zu werden. Die Idee verschiedene Figuren der „Szene“ zu Wort kommen zu lassen finde ich gut, und auch einige der Artikel sind interessant. Aber viele der Artikel sind extrem frustrierend und pseudowissenschaftlich (bei Rohkost würden alle Enzyme und Vitamine erhalten bleiben, lese ich da beispielsweise bei Claudia Renners Text). Außerdem bleibt mir die Zielgruppe des Buches schleierhaft. Ich gehöre auf jeden Fall schon mal nicht dazu. Vielleicht geht das ja „neueren“ Veganern anders.

Titel: Go Vegan! – Warum wir ohne tierische Produkte glücklicher und besser leben
Autorin: Marlene Halser (Hrsg.)
ISBN: 978-3-86883-306-5
Verlag: Riva
Preis: 16,99
Jahr: 2013
Seiten: 204

Das Buch wurde in Deutschland gedruckt und vollständig vegan produziert.

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Vegan Slime – Veganes FoodZine für einen guten Zweck

Heute bekam ich das „Vegan Slime“ Zine in meine Hände. Das ist ein kleines selbstgemachtes Heft von einer paar Engländern.

Das ganze kostet 4,86 Euro, wovon die Hälfte ans Porto aus Großbritannien geht und der Rest ans Oxfordshire Animal Sanctuary weitergegeben wird. Ich habe ja sowieso ein Faible für selbstgemachte Zines, wenn man dabei noch einen guten Zweck unterstützt ist es noch toller.

Der Stil des Zines ist lo-fi und punkig und das linke politische Engagement der Macher scheint durch. Auf den 18 Seiten finden sich hauptsächlich Rezepte. Die meisten davon sind einfach – Basil Tofu Sammich oder garlic Bread bagel – und vieles sind auch Klassiker wie Guacomole, Crispy Kale, Quesadillas, Shepards Pie. Dennoch habe ich ein paar Sachen gefunden die ich ausprobieren will. Der englische Klassiker Toad in the Hole, die scones und die Chocolate Chip Flapjacks stehen auf meiner Liste.

Die Rezepte hauen vielleicht gekonnte vegane Köche nicht aus dem Hocker, aber eine Bereicherung ist dieses vegane Foodzine dennoch. Ich freue mich schon auf die folgenden Ausgaben.

Bestellen könnt ihr das ganze HIER bei Etsy.

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Happy Herbivore Abroad Kochbuch Review

 

Zur Zeit gibt es im großartigen Post Punk Kitchen Forum eine Cookbook Challenge. Die werde ich nutzen um ein paar Rezepte aus Kochbüchern auszuprobieren und euch dann das Kochbuch vorzustellen.

In der ersten Woche gab es „freie Wahl“ und so habe ich mir Happy Herbivore Abroad geschnappt, denn ich hatte vorher erst ein Rezept daraus nachgekocht und das wollte ich ändern. Über das zweite Lindsay Nixon Kochbuch Everday Happy Herbivore habe ich ja bereits ausführlich geschrieben. 

Aus dem dritten Happy Herbivore Buch habe bis jetzt 8 Rezepte ausprobiert:

 

Nonas Chickpeas (S. 51) – Schmeckte ziemlich lecker und durch die Rosinen sehr frisch und fruchtig.

Lentil Taco „Meat“ (S. 43) – Dieser Linsen+Ketchup Mansch war leider ungenießbar.

Hummus (S. 195) – Low-Fat Hummus ist nie so gut wie Hummus mit Öl, aber normalerweise mag ich ihn trotzdem. Dieser hier ist extrem trocken (fast hart und krümmelig), aber das eigentliche Problem ist, dass es viel zu sehr nach Kümmel schmeckt.

German Lentil Soup (S. 14) – Ob diese Linsensuppe besonders deutsch ist, weiß ich nicht. Geschmeckt hat sie auf jeden Fall gut. 

Lemon-Balsamic Chickpeas (S. 48) – Eine recht leckere, schnelle Art Kichererbsen zuzubereiten.

Cherry Clafoutis (S. 152) – Geschmacklich fand ich die Clafoutis gut, leider war die Konsistenz nicht so toll. Ich hab sie auch nicht heil aus der Backform holen können..

Sunshine Muffin (S. 250) – Geschmacklich fand ich diese Ananas-Muffins recht gut, aber leider waren sie bereits nach einem Tag total matschig. Also wann, dann alle 12 schnell aufessen.

Ebenfalls ausprobiert habe ich Spicy Mustard Chickpeas (S. 44), das zwar sehr sehr scharf war, aber als Beilage dennoch eine gute Idee ist. Im Endeffekt aber ist einfach nur Kichererbsen mit 1.5 EL Tabasco.

Das Kochbuch ist ebenso schön aufgemacht wie die anderen beiden Happy Herbivore Bücher. Das heißt: leicht zu navigieren, gut zu lesen, viele schöne Bilder. Zu jeden Rezept gibt es Nährwertangaben und zu fast jedem Rezept auch ein Bild. Im Unterschied zu den anderen Büchern sind hier auch Geschichten von ihren Reisen zu finden & Fotos dazu. Ich finde leider weder die Geschichten interessant, noch die Fotos schön. Mehr Rezepte wären mir lieber gewesen.

Nach der Woche des Rezepte Ausprobierens, eher enttäuscht vom Buch. Nach so einigen Fehlschlägen hab ich nicht mehr wirklich Lust, andere Rezepte auszuprobieren. Dazu kommt

a) Viele Rezepte sind bereits in den anderen beiden Kochbüchern enthalten, einige vollständig, bei anderen wurde eine Zutat ausgetauscht

b) Viele Rezepte bei denen es mir schwerfällt sie „Rezepte“ zu nennen und nicht eher „Anregungen“ oder etwas ähnliches. Beispielsweise das Rezept für muesli besteht aus „haferflocken, milchersatz, frucht nach wahl“, Taquitos (s. 53) bestehen aus „1 Dose refried beans, 8 tortillas“ und das Rezept für Pommes hat sogar nur eine Zutat: 1 Kartoffel.

c) Ein ganzes Kapitel beinhaltet nur Getränke, davon viele mit Alkohol. Auch sind recht viele Rezepte mit Alkohol zuzubereiten. Das ist für mich als Teetotal nicht nur nervig, sondern auch etwas irritierend bei einem Kochbuch was sich sonst anmaßt nur gesunde Rezepte zu präsentieren und dabei auch manchmal sogar etwas zu moralisierend rüberkommt. Wenn einerseits gesagt wird, nur schon ein Tropfen Fett sei schrecklich für den Körper und unglaublich gesundheitsschädlich (das wage ich doch zu bezweifeln) und auf jeden Fall zu vermeiden sei, und dann ein „whole foods, no oil, low fat, real nutrition“ Gesundheitskochbuch rausbringt,  dann sind Sangria und Radler Rezepte irgendwie  bizarr.

Ich hatte kurz überlegt ob ich das Kochbuch weggeben soll, denn nach den Fehlschlägen mit einigen Rezepten habe ich wenig Lust noch mehr ungenießbares Essen wegzuwerfen. Ich habe mich aber doch entschlossen das Buch zu behalten. Denn ich liebe es einfach zu sehr in Kochbüchern mit schönen Bilden zu schmökern.

 

Pro:
– Sehr einfach & für Neuveganer und Kochphobiker gut verständlich
– Gesund & alles mit wenig Fett
– Nährwertangaben
– Viele schöne Fotos!
– Viele Rezepte mit einfachen Lebensmitteln die leicht zu erhalten & günstig sind  

Kontra:

– Alle Angaben in cups/oz
– Wenig vollständige Malzeiten
– Viele sehr einfache Rezepte, die für die meisten Veganer nicht neu sind
– Viele Rezepte bereits so oder ähnlich in Happy Herbivore & Happy Herbivore Abroad
– Einige Rezepte funktionieren nicht oder schmecken fad
– Der Travelogue ist wenig gelungen
– Die Rezepte „aus aller Welt“ sind leider sehr vereinfachert und amerikanisiert, somit wenig authentisch. 

 

Wenn jemand Interesse hat an kalorienarmen, fettarmen und leichten und schnellen Rezepten, dem würde ich eher das erste Happy Herbivore Kochbuch empfehlen. Dann kann man ja weitersehen ob man so ein großer Fan ist, dass man auch die anderen Bücher kaufen möchte um seine Sammlung zu vervollständigen. Ansonsten kann ich das Buch Happy Herbivore Abroad eigentlich nur empfehlen, wenn man unglaublich gerne in Kochbüchern blättert und sich Fotos ansieht. Was die Rezepte und die Kreativität davon betrifft drängt sich leider das Gefühl auf, dass Lindsay Nixon ihren 5-Kochbücher-Vertrag mit ihrem Verlag schnell gerecht werden will und deswegen so schnell das 3. Buch 2012 erschien. Ihr 4. Kochbuch ist nämlich auch bereits fertig und erschient dieses Jahr.

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Vegan Cupcakes take over the world … sollte man nie ausleihen!

Nur ein ganz kurzer Freudenpost: Ich hab endlich wieder das Buch „Vegan Cupcakes take over the world“! Ich hatte das Buch vor Jahren, habe es dann einer Freundin ausgeliehen mit der ich jetzt leider, trotz ein paar Versuchen meinerseits, keinen Kontakt mehr habe. Jetzt habe ich endlich akzeptiert, dass ich das Buch nicht mehr wieder sehen werden  und habe es mir bestellt.

Ich habe vor 1-2 Rezepte für den Geburtstag meiner Mutter auszuprobieren. Allerdings bin ich mir unsicher wie ich „shortening“ in den Rezepten ersetzen werde. Einfach mehr Margarine? Kokosnussöl? Ich werde es einfach ausprobieren müssen, aber wenn jemand anderes schon Erfahrungen damit gemacht hat und mir eines der beiden empfehlen kann, oder auch einen ganz anderen Tipp hat, würde mich das freuen.

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