Schoko-Kirsch-Kuchen à la Brownie Art

Um ehrlich zu sein bin ich etwas von diesem Rezept etwas enttäuscht. Aber so sollte man vielleicht vor ein Rezept schreiben, wenn man will, dass es jemand ausprobiert. Also nochmal: Dieser Kirschkuchen schmeckt sehr gut. Er schmeckt nur leider nicht wie der Kirsch-Schoko-Kuchen nach dem ich auf der Suche bin.

Mein Bruder fragte mich letzte Woche ob ich noch mal „diesen Schoko-Kirsch-Kuchen“ backen könnte. Ich wusste zwar welchen er meinte, ich weiß noch genau wie er schmeckt, aber ich habe keine Idee mehr welches Rezept ich benutzt habe.

Der folgende Kuchen schmeckt lecker und sehr schokoladig, er ist relativ feucht und erinnert ein wenig an einen Brownie. Die Kirschen akzentuieren eher den Schokogeschmack, nicht andersherum.

In nächster Zeit werde ich wohl noch viele Kuchen backen müssen, bis ich DEN Schokoladen-Kirsch-Kuchen finde (den genannten perfekten Kirschkuchen stelle ich mir übrigens auch immer vor wenn bei den Drei Fragezeichen von Tante Mathildas berühtem Kirschkuchen die Rede ist…)- bis dahin ess ich noch ein Stück von dem leckeren Kuchen der vor mir steht.

Zutaten:

300 g Mehl
200 g Zucker
100 g  Reismilchschokolade (alternativ Zartbitterschokolade)
200 g Sauerkirchen (aus dem Glas)
100 ml Sojamilch
100 ml Rapsöl
200 ml Kirschsaft (aus dem Glas der Sauerkirschen)
50 g Kakao
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
Zubereitung:

1. Den Ofen auf 180 ° C vorheizen. Mehl, Zucker, Kakao, Zimt, Salz und Backpulver in einer Schüssel verrühren. Die flüssigen Zutaten (Öl, Kirschsaft, Sojamilch) dazugeben und mit einer Gabel vermischen bis kein Mehl mehr sichtbar ist.

2. Die Schokolade in kleine Stücken schneiden und zum Teig dazugeben. Die Kirschen unterrühren.

3. Eine runde Kuchenform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Backform geben. Den Kuchen  etwa 50 Minuten lang backen. Danach auskühlen lassen bevor man den  Kuchen in Stücke schneidet, sonst fällt er auseinander.

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DIY Vegane Butter selbermachen – Rezept für vegane Butter

Wenn man herumgoogelt nach einem Rezept für vegane Butter findet man viele Rezepte die zwar interessant sind aber geschmacklich wenig mit Butter zu tun haben. Dieses amerikanische Rezept allerdings kommt der Sache extrem nah.

Ich habe eigentlich nie Butter auf Broten gegessen, auch als Vegetarierin und Fleischesserin nicht. Allerdings wollte ich eine Palmölfreie Alternative mit der ich trotzdem nicht-vegane Rezepte die nach Butter fragen, besonders Backrezepte, eins zu eins nachkochen.

Ich muss euch warnen, dass das Rezept nach Xanthan und Lecithin verlangt. Beides ist für die Textur der veganen Butter verantwortlich.

Ich werde in nächster Zeit einige Rezepte mit der veganen Butter ausprobieren. Zum Kochen und aufs Brot schmieren funktioniert sie auf jeden Fall schon mal sehr gut.

Zutaten:

100g raffiniertes Kokosnussöl
1 EL Rapsöl
100 ml Sojamilch
1 TL Rotweinessig (oder anderer Essig)
1/2 TL Salz (wer Salz in der Butter geschmacklich komisch findet nimmt 1/4 TL)
1/4 TL Xanthan
2 + 1/2 TL Lecithinpulver

 

Zubereitung:

1) Die Sojamilch und den Essig mit einer Gabel schaumig rühren und mindestens fünf Minuten stehen lassen.

2) Das Kokosöl in einer Mikrowelle oder in einem Wasserbad schmelzen. Danach das Kokosöl auf (fast) Zimmertemperatur abkühlen lassen. Das Kokosöl sollte etwa die gleiche Temperatur wie die anderen Zutaten haben, da die Butter sonst flockt.

3) Alle Zutaten in einen Standmixer geben und zwei Minute lang mixen. In einem Vitamix oder ähnlichen starken Mixer reicht 1 1/2 Minuten. Wenn man zu lange mixt kann die Butter ebenfalls flockig werden.

4) Die cremige flüßige Butter in kleine Silikonformen (ich habe Eiswürfelformen von IKEA verwendet) gießen und eine Stunde in den Gefrierschank geben.

5) Nun hat man etwa 200 Gram Butter die man in einem luftdichten Behälter einige Wochen im Kühlschrank und Monatelang im Gefrierschrank aufbewahren kann.

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Rhabarberkuchen mit Vanillefüllung II

Auch wenn ich gerade erst das Rezept für einen Rhabarberkuchen veröffentlicht habe, kommt gleich die vereinfachte Variante. Mir schmecken beide Varianten gleich gut aber hier wird der Prozess des Rhabarber schälen, zuckern und dann über Nacht im Kühlschrank stellen übersprungen. Anstelle dessen nehme ich statt 1 Kg geschälter Rhabarber 500g Rhabarber mit Schale und koche den Vanillepudding mit gekaufter Rhabarberschorle. Das ganze macht wesentlich weniger Arbeit. Das Ergebnis ist extrem lecker aber weniger mild als die erste Variante. Wer gar keine sauren Stücke erträgt, der sollte beim geschälten Rhabarber bleiben, ich finde das Saure allerdings einen tollen Kontrast zum süßen Pudding. 

 

Zutaten:

200g Mehl
100g Zucker
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
75g Kokosfett, kalt aus dem Kühlschrank, in kleinen Stücken
75 ml Wasser
500g Rhabarber
1 Tüte Vanillepudding
250 ml Sojamilch
100 ml Rhabarbersaft/schorle (alternativ: mehr Sojamilch)
50 g Zucker

 

Zubereitung:

  1. Den Rhabar putzen und in Scheiben schneiden.
  2. Das Mehl, 100g Zucker, Backpulver und Salz für den Boden verrühren. Kokosfett und Wasser dazugeben und zu einem Mürbeteig kneten. Dabei nicht zu lange kneten.
  3. Den Teig in die Backform pressen und in den Kühlschrank stellen.
  4. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  5. Die Rhabarberschorle/saft mit dem Vanillepuddingpulver verrühren. Die Sojamilch und 50g Zucker zum Kochen bringen.
  6. Wenn die Sojamilch kocht, das eingerührte Puddingpulver dazugeben. Unter ständigen Rühren kochen lassen bis sich ein Pudding bildet. Vom Herd nehmen und den Rhabarber unterrühren.
  7. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, die Füllung darauf verteilen. Den Kuchen für 30-40 Minuten backen. Vorm Essen etwas abkühlen lassen.

 

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Rhabarberkuchen mit Vanillefüllung

Mein erster Versuch eines Rhabarberkuchen. Als Kind konnte ich Rhabarberkuchen immer nicht leiden, weil er viel zu bitter und wenig süß war. Geschält und mit Vanillepuddingfüllung hingegen, bin ich total begeistert.

Hinweis: Ich habe die Rhabarber sehr „sorgfältig“ mit einem Messer geschält, so dass auch einiges des Weißen/Grünen des Rhabarbers abgeschält wurde. Der Rhabarber der übrig blieb, wog bei mir nur noch 600g. Die abgeschälten Teile habe ich verwendet um Rhabarberlimonade zu machen.

Zutaten:

Am Vortag:

1 kg Rhabarber
100g Zucker

Für den Teig:

200g Mehl
100g Zucker
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
75g Kokosfett, kalt aus dem Kühlschrank, in kleinen Stücken
75 ml Wasser

Für die Füllung:

1 Tüte Vanillepudding
250 ml Sojamilch
50 g Zucker

Zubereitung:

1) Den Rhabar waschen, schälen, in grobe Stücke schneiden und mit dem Zucker bestreuen. Das Ganze über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
2) Das Mehl, Zucker, Backpulver und Salz für den Boden verrühren. Kokosfett und Wasser dazugeben und zu einem Mürbeteig kneten. Dabei nicht zu lange kneten.
3) Den Teig in die Backform pressen und in den Kühlschrank stellen.
4) Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
5) Den Rhabarber abtropfen lassen und dabei den Saft auffangen. 100 ml des aufgefangenen Saftes mit dem Vanillepuddingpulver verrühren. Die Sojamilch und 50 g Zucker zum Kochen bringen.
6) Wenn die Sojamilch kocht, das eingerührte Puddingpulver dazugeben. Unter ständigen Rühren kochen lassen bis sich ein Pudding bildet. Vom Herd nehmen und den Rhabarber unterrühren.
7) Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, die Füllung darauf verteilen. Den Kuchen für 30-40 Minuten backen. Vorm Essen etwas abkühlen lassen. Am besten in den Kühlschrank stellen und kalt essen, dann krümmelt der Boden weniger.

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Vegane Rosmarin-Cracker mit leichter Käse-Note

Die letzte Woche hatte ich die ganze Zeit Lust auf vegane Cracker à la Tuc (falls sich jemand von euch an den Geschmack erinnert…): Einfach normale salzige Cracker. Leider habe ich keine bei Edeka oder Netto gefunden. Als heute wieder der Drang nach Crackers kam, habe ich mich daran versucht selbst welche zu backen. Wie Tuc Cracker schmecken sie leider nicht, aber trotzdem sehr lecker.

Zutaten:

130 Gramm Weizenmehl 505
15 Gramm Würzhefeflocken
1 EL getrockneter Rosmarin
1 TL Salz
1/2 TL Knoblauchpulver
1 EL Maisstärke
2 EL Olivenöl
65 ML kaltes Wasser
Zubereitung:

1) Den Ofen auf 200°C vorheizen.

2) Alle Zutaten außer dem Wasser und dem Öl vermischen. Das Öl dazu gießen und einrühren. Das Wasser dazugeben und alles zu einem Teig kneten.

3) Den Teig millimeterdick ausrollen. Mit einem Messer in Stücke schneiden oder mit kleinen Formen ausstechen. Die Cracker auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, in die Mitte des Backofens schieben und etwa 15 Minuten backen, bis sich die Cracker goldgelb gefärbt haben.

4) Die Cracker kurz auskühlen lassen oder den Mund verbrennen.

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