Cheap Vegan – Vegan Essen mit 100 Euro im Monat

Vielleicht habt ihr das auch schon einmal gehört: „Vegan? So reich bin ich nicht. Ich kann nicht nur im Bioladen einkaufen“ Und auch „Vegan? Da würd ich ja verhungern.  Manchmal beim Lesen von veganen Blogs ertappe ich mich selbst dabei wie ich denke  „Das sieht toll aus, aber das kann ich mir gerade einfach nicht leisten.“ Ich denke, das geht wahrscheinlich manchen anderen auch so. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen interessante, neue und exotische Zutaten. Ich mag sie selbst sehr gerne. Aber es ist nun mal so, dass ich mir wünsche, dass so viele Menschen wie möglich vegan essen. Und für viele Menschen ist es finanziell nicht möglich nur vollwertig, biologisch und fairtrade zu essen. Ganz zu schweigen von reiner Rohkost..

Ich werde drei Monate meine Einkäufe mit euch teilen, einfach damit man sehen kann, dass man keine teuren Zutaten aus dem Bioladen benötigt um vegan essen zu können. Aber eben auch nicht nur Nudeln mit Ketchup jeden Tag. 

Mir ist klar, dass ich mich mit dieser transparenten Teilen meiner Einkäufe Kritik aussetze und das ist auch in Ordnung. Es geht mir einfach darum, zu zeigen, dass man nicht viel Geld haben muss um Vegan leben zu können, nicht um die „perfekte“ Ernährung. Nach den drei Monaten möchte ich ein Experiment machen und einen Monat ausprobieren, ob es auch geht mit 100 Euro vegan & nur bio zu essen. Das wird für mich spannend. 

 

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9 Kommentare

  1. Oh das finde ich super!! Ich freue mich schon auf deine Berichte 🙂
    Das Problem kenne ich vor allem bei Bio-Lebensmitteln, da wird mir immer von gut verdienenden, vollzeitarbeitenden Menschen gesagt „Waaas du kaufst fast nur Bio-Lebensmittel?? Das ist doch viel zu teuer!!“ usw. Aber hallo ich studiere und habe nur einen Hiwi-Job und kann es mir trotzdem leisten, grrrr!
    Also ich bin schon gespannt, was du berichten wirst 🙂

    1. Dankeschön. Ich denke, dass hat was damit zu tun, dass Veganismus so als „trend“ gesehen wird und so viel mit hypergesundheitsversprechen verbunden wird. Und natürlich auch, dass der Durchschnittsveganer etwas mehr Geld hat.

    1. Genau, aber ich glaub ich kann dann nicht nur zu Netto gehen, sonst muss man sich ja schon sehr einschränken. Ich überleg grad was es eigentlich immer/meistens bio gibt. Mehl, Kartoffeln, Karotten, Sojamilch, Zitronen (nicht immer), Ingwer (manchmal), ein paar Gewürze, manchmal Zucchini, Tomaten, Paprika. Vielleicht sollte ich dann auch mal woanders vorbeischauen ^^

  2. was auch sehr günstig ist sind zwiebeln, äpfel, champions, gurken auch örtliche bauern auf grünem markt den es in jeder stadt und dorf gibr haben oft günstige sachen, oft ist das bio obwohl des nicht draufsteht, die haben bloß kein bio siegel waeil des denen zu teuer ist, bei uns gibs z.b: ne gärtnerei die haben gurken, tomaten, pilze aus eigenem treibhaus, setzen nützlinge ein anstatt chemie, die haben die allerbesten tomaten, super geschmack und mann kann ja tomatentoast oder tomatenbrot essen, mit n bisschen ungehärtettem kokkosfett drunter oder etwas öl, voll lecker. wo man auch spart ist wenn man aufstriche streckt, z.b. pilze auf feinreibe reinreiben. obst gibts manchmal auch für lau wo keiner sammelt so streuobst wiesen, oder zum selberpflücken, dea ists dann auch günstiger

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