Vegan-Vegetarisches Sommerfest & Geschnittene Bäume

Ich bin gerade wirklich traurig. Vor meiner Tür steht ein großer alter Baum. Gerade wurde fast die Hälfte aller Äste abgesägt. Ich hoffe es hatte einen guten Grund, und nicht nur, dass es irgendwen irgendwie störte…

Jetzt habe ich beim aufwachen keine grüne Wand mehr vom Fenster, die mich vergessen lässt dass ich in einer Großsstadt in einem „Problemviertel“ wohne. Ich frage mich wo die Krähen jetzt brüten sollen. Vielleicht ist das Grund, dass die Äste alle ab mussten? Es sieht aus als hätte man den Baum alle Arme amputiert.

 

Sonst möchte ich darauf hinweisen, dass ab morgen das Lad.i.y. Fest stattfindet. Das Konzert dazu findet leider am Samstag statt, ich habe hier dazu geschrieben. Warum das blöd ist? Naja, weil ich gerne hin würde, aber natürlich nicht kann. Erstes arbeite ich samstags, und nachmittags gehts dann natürlich zum Vegan Vegetarischen Sommerfest. Die Musik die dabei ist habe ich mir auch schon mal etwas durchgeschaut.

Da ich ja erst nachmittags hingehe, hoffe ich vielleicht noch Emaline Delapaix live sehen zu können (sie spielt um 16:15). Sonst interessiere ich mich noch besonders für den Vortrag um 17 Uhr im Infozelt: „Vegane Überzeugungsarbeit – Erkenntnisse aus der Psychologie“. Und sonst werde ich mal schauen… Ich hätte ja total Lust auf die Rohkostgruppe um 13 Uhr um die nervig kritische Fragen zu stellen, aber leider werde ich dann noch nicht da sein. Ich werde mal schauen wo es mich und meinen Freund so hintreibt.

 

PS: Jedes Mal wenn ich die neue Werbung für die rosa Kinderüberraschungen sehe wird mir übel..

 

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Liebster Blog Awards oder einfach: Tolle Blogs

Nachdem so ziemlich jeder der deutschen Blogs die ich lese einen „Liebster Blog“-Award scheint bekommen zu haben, war ich trotzdem überrascht selbst einen zu bekommen. Ich weiß einfach, dass ich durch die monatelange Pausen und das konsequent nur englische Blogs lesen, nicht viele deutsche Leser habe. Und als ich dann meinen Blog von Englisch auf Deutsch umstellte (mit dem Hauptgrund, dass es weniger gute vegane Information und Blogs auf Deutsch gibt als auf Englisch und man nicht von jedem erwarten kann, dass er/sie in der Freizeit gerne Englisch liest und gut versteht), habe ich natürlich alle englischen Leser verloren. Such is life.

Irgendwie ist das ganze natürlich schrecklich Kettenbrief-mäßig, aber ich habe mich trotzdem gefreut. Außerdem wollte ich mich bei Maria von Follow The Vegan Way bedanken! 🙂 Dieser Blog befindet sich natürlich auch in meinem Feed. Da ich niemandem sowas aufdrängen wollte, dachte ich liste ich einfach mal die Blogs auf die ich am liebsten habe, von denen die ich regelmäßig lese. Ich kann auch, ehrlich gesagt, nicht wirklich einsehen welcher Blog genau wie viele Leser hat.

 

1) Veltenbummler – Vegan Reisen

2) VegAnnalein – Die meisten kennen diesen Blog sicher, aber Anna ist so sympathisch dass sie da trotzdem stehen muss.

3) Schrödingers Muschi – Manchmal habe ich das Gefühl, dass die deutsche Blogosphere recht konservativ ist, auch wenn das wie ein Widerspruch klingt. Dieser Blog ist es aber eher selten…

4) MeinVeganesLeben – Besonders Liszas persönlichere Einträge finde ich spannend zu lesen.

5) Skeptical Vegan – Ist auf Englisch. Könnten aber so manche vegane Blogger mehr von gebrauchen, Skeptizismus und Rationalität und so…

 

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Links der Woche(n)

Immer passier so viel zu dem ich eigentlich ganz viele Gedanken habe. Aber zum Schreiben komme ich dann ganz oft (vielen Dank auch an die UNI, Schlaf und meinen blöden unerlässlichen Wissensdurst.. wie soll man da zu irgendwas kommen). Deshalb gibt es jetzt bei mir auch in

Ein Artikel der TAZ über Rassismus in Videospielen. Die Kommentare sind nicht zu empfehlen.

Ich bin positiv erstaunt, dass so ein guter Artikel zur Statistik von Asylbewerben im Spiegel erscheint! Unbedingt lesen!

Nach dem großen Blacklash gegen Feministinnen in der Skeptiker-Sphere, gibt es jetzt eine tolle Reihe bei Skepchick, bei der sich  Skeptiker und Atheisten- „Größen“ gegen das Kleinreden des Sexismus  unter Skeptikern aussprechen. Manche dieser Aussprachen sind allerdings in sich wieder problematisch. Neben dem von Carlos Alfredo Diaz empfehle ich besonders die Texte von Dan Barker, Michael Pyton, Dave McGowan, Matt Dillahunty und Michael Nugent.

Ich liebe Best-Of-Listen. Aber diese 100-Best Young Adult Novels Liste ist… seltsam. Und das nicht nur weil Twilight drauf ist, sondern weil viele Bücher da sind, die für mich weder Kinderbuch noch YA sind. Und dann fehlt „A Tree Grows In Brooklyn“. Was soll das denn?! (Ach, wie schön man sich über sowas aufregen kann..)

Bei vegancorner gibt es gerade Abhilfe wenn man nicht weiß, was man Kleinkindern veganes zum Frühstück geben soll.

PythagoreanCrank sinniert  darüber, ob es für Tiere und Umwelt nicht fast besser wäre Fleischesser zu haben, die sich stark engagieren und viel Geld an Tierorganisationen geben, als „nur“ Veganer zu sein. Was denkt Ihr zu dem philosophischen Gedankenspiel?

Habe den tollen lustigen Blog „Feminist Ryan Gosling“ entdeckt. Das Buch dazu steht jetzt auf meiner Kauf-Liste.

 

… Mehr folgt sicher bald…

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Ebbe & Flut in Husum

Wenn es einen in kleinere Orte verschlägt ist es immer gut zu wissen wo man vegane Lebensmittel kaufen kann (außer Obst und Gemüse, natürlich). Ich war diese Woche nur ein paar Stunden in Husum (ein mal auf der Hin- und einmal auf der Rückreise zu meinem Freund der in der Vorlesungsfreien Zeit bei seiner Familie im Dorf ist) und war sehr froh auf diesen Bioladen zu stoßen.

Ich war sehr positiv überrascht vom Ebbe & Flut. Es ist ein ziemlich kleiner Laden aber neben verschieden Bio-Tofuwürstchen und ähnlichem, gab es zwei vegane Käsesorten und ungefähr 10 verschiedene vegane Kekse. Schokolade und ähnlich gab es natürlich auch. Und drei verschiedene Gummibärchensorten. Wenn man die gleich mit einer Tasse Tee oder Kaffee verdrücken will – zum Laden dazugehörig ist noch ein kleines Café.

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag:
Samstag:
8:00 – 19:00 Uhr
8:00 – 15:00 Uhr

Adresse: Rote Pforte 8 – 10, 25813 Husum

Der Laden ist leicht zu empfehlen und wirklich nett. 🙂

 

 

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Michael Pollan: In Defense Of Food (Lebens-Mittel: Eine Verteidigung gegen die industrielle Nahrung und den Diätenwahn)

Ich habe von Pollan bis jetzt nur einige Aufsätze und Teile gelesen. Und fand sie eher fragwürdig.

Immer wieder komme ich wieder auf dieses Buch. Irgendwann lese ich es vielleicht mal, aber seit ich den tollen Blog SayWhatMichaelPollan lese habe ich kein wirklich starkes Interesse mehr. Außer um selbst zu sehen, wie überzeugend ich das Buch „auf den ersten Blick“ fänd, trotz Halbwahrheiten und Übertreibungen.

Gerade in Ökokreisen wird so oft auf der Buch hingewiesen und daraus zitiert, und das sollte man mal in Frage stellen. So lange ich selbst das Buch nicht lese und keine eigene Kritik schreiben kann, möchte ich allen diesen Post empfehlen:  In Defense Of Food – My Review

For all that Pollan gets wrong, there is a grain of truth to his message. Though Pollan errs in faulting nutritional science for giving us a license to eat every high-carb, low-fat food that processors might concoct, it is true that it would be a bad idea to assume that a low-fat food is a healthy food. Pollan is probably even right that some people reached that conclusion based on their interpretations of the official dietary advice. However, the lesson to take away from this is not that we should ignore nutritional science but that when we oversimplify our decision-making processes, we leave ourselves particularly vulnerable to cheap marketing ploys. With that in mind, the solution he offers is regrettable. Rather than embracing critical thinking and careful attention to detail, Pollan gives us a few simple rules backed up by the same sort of lazy thinking that he claims to have seen in nutritional science.

 

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