Review Conscious Rohkost Schokolade

Der vegane Onlineshop Boutique Vegan hat fünf Sorten Rohkost-Schokolade der Firma „Conscious“ geschickt. Alle Schokoladen sind bio, Rohkost und handgemacht. Gesüßt wird mit rohem Agavendicksaft.

Ich habe schon verschiedene Rohkost-Schokoladen gegessen und finde manche sehr toll (zB Lovechock) und andere wirklich ungenießbar. Ich war also gespannt, in welche Kategorie diese hier fallen würde.

Die jeweils 50 Gramm schweren Schokoladen befinden sich in schicken Pappverpackungen (sie sind allerdings darunter auch in Folie verpackt). Eine Tafel kostet um die 4 Euro, was ich als ziemlich teuer empfinde, aber für Rohkost Schokolade nicht überraschend.

Die Schokolade ist sehr weich, allerdings steht auch auf der Packung, dass man die Schokolade am Besten gekühlt essen sollte. Aus dem Kühlschrank ist die Schokolade dann weniger weich und fühlt sich im Mund eher wie „normale“ Schokolade an.

Die Schokoladen bestehen alle aus Kakaomasse, Kakaobutter, Agavennektar, Kakaopulver, wildem Carob und Kokosnussbutter. Dazu kommt dann noch immer die Zutaten der jeweiligen Geschmacksrichtung.

Die verschiedenen Geschmacksrichtungen, die ich zum probieren geschickt bekommen habe (es gibt noch weitere…):

Mint Hint: Mit Pfefferminzöl ist die Schokolade nur etwas für Minz-Liebhaberinnen, von denen ich glücklicherweise eine bin. Allerdings ist mir diese Schokolade ein bisschen zu wenig gesüßt. Mehr als ein Stück auf einmal kann ich davon nicht essen.

The Nutty One: Mit Brazil nut, Cashewnüssen, Haselnüssen und Walnüssen. Nussig & lecker. Aber gerade zu den Nüssen würde ein wenig mehr Süße zum Ausgleich passen.

Love Potion no.9: Mit Maca & Rosenöl. Ungewöhnlich. Für mich lecker, allerdings mag ich auch Bio Zisch mit Rosengeschmack.

Wild At Heart: Die Geschmacksrichtung mit Maca, Vanille und blau-grüner Algen habe ich als erstes probiert. Ich war zunächst wenig begeistert, denn der Geschmack ist sehr ungewöhnlich, wahrscheinlich dank Maca & Algae. Nachdem mein Freund sie allerdings für „ganz ok“ beurteilte, habe ich noch ein Stück probiert, und fand sie besser. Ungewöhnlich bleibt sie jedoch, und zu wenig süß.

Cheeky Cherry: Meine Lieblingsgeschmacksrichtung! Die getrockneten Kirschen verleihen der Schokolade extra Süße, Fruchtigkeit und mehr Biss. Definitiv eine Empfehlung von mir.

Fazit: Ungewöhnliche Rohkost-Schokolade, bei der mich vor allem die Schokoladen mit extra „Inhalt“ überzeugen. Wer möglichst normal schmeckende vegane (Rohkost-)Schokolade sucht, ist hier eher an der falschen Adresse. Für Rohköstler und experimentierfreudige VeganerInnen & Schokoliebhaber allerdings gut geeignet. Ein großes Plus ist definitiv, dass die Tafeln zwar lecker sind, aber nicht so süß sind, dass man gleich eine ganze Tafel auf einmal essen muss. Das trifft sich besonders gut, da sich so der recht hohe Preis eher lohnt.

 

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Eine kritische Auseinandersetzung mit Rohkost

Kritik Am Rohkost Trend?

 

Bereits seit ein paar Jahren möchte ich über meine Erfahrungen mit dem Thema Rohkost schreiben. Da ich dazu aber ziemlich viele Gedanken dazu habe und es mich im Alltag auch wenig beschäftigt, schiebe es immer vor mir her. In den letzten Monaten allerdings habe ich das Gefühl, dass immer mehr deutsche Blogs, fast durchwegs positiv, zum Thema Rohkost bloggen. Meistens beschränkt sich das auf das Posten von Rohkost-Torten oder grünen Smoothies, beides Dinge die ich selbst sehr gerne esse und ich mich immer über neue gute Rezepte freue. Immer öfter sehe ich aber auch Blogger, die zumindest versuchen so viel wie möglich Roh zu essen. Dabei merke ich jedes Mal, dass es mir unter den Nägeln brennt, über das Thema zu reden.

Ein weiterer Grund, warum ich mich jetzt schon so lange mit dem Thema Rohkost schwertue ist, weil es mir ein wenig peinlich ist. Circa 2011 war ich nämlich fest überzeugt, dass Rohkost das beste überhaupt sei und alle möglichen Krankheiten heilen könnte. Kurz gesagt: ich hab das Gefühl ich bin auf etwas reingefallen und ich denke, dass tun viele anderen auch. Zumindest denke ich, dass ein wenig mehr kritisches Hinterfragen von Rohkost mir damals gut getan hätte.

Ich möchte vorweg sagen, dass ich mich nicht gegen Rohkost Malzeiten an sich aussprechen möchte. Ganz im Gegenteil. Ich mag Salate und Smoothies sehr gerne und ich bin mir sicher, dass solche Malzeiten Menschen helfen können, sich gesund zu ernähren. Ich will nicht mal ausschließen, dass es Menschen gibt, die sich zu 90%-100% von Rohkost ernähren und gesund sind. Das Gefährliche an Rohkost ist, meiner Meinung nach, die Ideologie dahinter, bzw. um genauer zu sein: Die Ideologien, denn wenn ich eines aus der Zeit in den Untiefen der Rohkost-Bewegung gelernt habe, dann ist es, dass jeder so ein wenig seine eigene Theorie hat. 

Was ist Rohkost?

Dass es unterschiedliche Theorien zur Rohkost gibt, macht es natürlich schwer Kritik anzuwenden. Allerdings gibt es ein paar Grundannahmen auf die sich die meisten Rohköstler einigen können. Als Rohkost wird Nahrung verstanden die nicht erhitzt ist oder nur bis 48°C, beispielsweise in einem Dörrgerät, erhitzt wurde. Es gibt nicht nur vegane Rohköstler, sondern auch Vegetarier oder Omnivore. Die nicht-vegane Rohkost interessiert mich weniger, da sie auch weniger Einfluss auf die vegane Szene hat. Das Argument für Rohkost ist in 99% der Fällen ein die Gesundheit betreffendes.

 

Die Begründungen für Rohkost sind vielfältig, laufen aber alle auf den Glauben hinaus, dass bei der Erwärmung von Nahrung, die Nahrung weniger gesund wird und Nahrungsstoffe verloren gehen. Oft wird dabei auch auf esoterische Begründungen zurückgegriffen. Rohe Nahrung sei beispielsweise natürlicher, „reiner“ und „näher an der Erde“. Tiere äßen schließlich auch nur Rohkost und der Mensch hätte sich noch nicht an die gekochte Nahrung gewöhnen können. Menschen kochen allerdings bereits seit sehr langer Zeit ihre Nahrung, was auch sinnvoll ist, denn viele nahrhafte und gesunde Lebensmittel – Kartoffeln, Bohnen, Reis – sind nur gekocht verdaulich.

Die Rohkost benutzt die selben Argumente wie auch die Paleo-Bewegung. Wir sollten so essen, wie wir „früher“ gegessen haben. Mit dem Argument gibt es viele Probleme, beispielsweise, dass es nie eine Ernährungsform gab, nach der sich alle Menschen der Welt ernährt haben. Menschen haben sich in der Geschichte jeweils ihrer Umgebung angepasst, um genug Nahrung zu finden. Menschen befinden sich in einer konstanten Evolution, in der sich die Handlungen und damit auch das Nahrungsverhalten verändert.

Genauso wie ich nicht auf ein Haus verzichten würde wenn ich an einem kalten Ort lebe, nur weil es in der Geschichte der Menschheit eine lange Zeit ohne Häuser gab, so würde ich auch nicht meine Nahrung der Nahrung von Menschen an irgendeinem anderen Zeitpunkt in der Geschichte anpassen, sofern ich keine weiteren Argumente dafür habe.

Gesünder? 

Es gibt keine ernstzunehmenden wissenschaftlichen Studien, die zeigen, dass eine Rohkosternährung gesünder ist als beispielsweise eine ausgewogene gekochte Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Bohnen, Reis. Das ist natürlich kein Beweis, dass Rohkost nicht nicht gesünder ist, denn es ist nicht möglich Negative zu beweisen. Die Beweislast liegt hier bei der Rohkost.

Es scheint Menschen zu geben, die von sich behaupten mit einer vollständigen rohen
Ernährung sich gut zu fühlen, aber es gibt eben auch Menschen, die sich dabei nicht gut fühlen. Deswegen ist es nicht genug, wenn ein Rohköstler behauptet seine eigene Gesundheit sei ein Beweis dafür, dass alle Menschen sich roh ernähren müssten um gesund zu werden.

Wie man sieht, habe ich viele Gedanken zum Thema. Ich hoffe in nächster Zeit noch mehr dazu schreiben zu können, denn ich denke ein reflektierter Umgang mit dem Rohkost-Trend ist wichtig. Bis jetzt habe ich relativ allgemein geschrieben, meine meisten Erfahrungen habe ich jedoch mit 80/10/10 und 30 Bananas A Day gemacht, also mit Theorien die auf eine Kohlenhydrat/Obst-lastige Nahrung setzen. Im Nachhinein kann ich sehen, dass es sich hierbei um besonders strenge Rohkostformen handelt und ich mir gut vorstellen kann, dass es auch lockere, weniger gefährliche Rohkostformen gibt, mit denen ich mich nicht auskenne. Entschuldigung im Vorweg also, wenn sich jemand vor den Kopf gestoßen fühlt. Ich will sicherlich niemanden angreifen, der sich mit einer Rohkost-Ernährung wohl fühlt, sondern nur meine Gedanken zu den Gurus und Ideologien dahinter zum Ausdruck bringen.

 

 

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Wassermelonen Smoothie

Ein richtiges Rezept braucht man dafür natürlich nicht. Ich liebe einfach Smoothies, zwischendurch aber auch als Frühstück. Das hier reicht als ganzes Frühstück.

 

1 kg Wassermelone (nur das Rote, ohne Kerne)

Eiswürfel

 

Es ist gut verdaulich, erfrischend und einfach sehr sehr lecker. Ach ja, gesund auch. Und deckt fast 90% des Tagesbedarfs an Vitamin C. 🙂

 

Nährwerte:

300 kcal 6.1 Gram Protein 1.5 Gram Fett 75.5 gr Kohlenhydrate
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Pure Raw

Ich bin kein Rohköstler (habe damit auch online eher schlechte Erfahrung gemacht),  liebe aber Rohkost. Neben Salaten, Suppen und Obst, mag ich auch gern viele Rohkost „gimmicks“. Ob mein Essig jetzt 100% roh ist oder nicht, kümmert mich nicht. Rohe Süßigkeiten &  Kuchenhingegen finde ich eine Bereicherung für die vegane Küche. 🙂

 

 

http://www.pureraw.de/ ist ein veganer Rohkost Versand. Ich habe auf der Internetseite bereits zwei Mal bestellt und war sehr zufrieden. Beide male lag eine Probe für einen Rohkost-Kakao dabei und irgendwie ist das Päckchen einfach nett verpackt, so dass man sich freut wenn es ankommt. Schnell versandt wurde beide Male auch.

Das Sortiment ist überschaubar aber gut. Neben Essen kann man sich auch Excalibur Dörr-Trockner kaufen. Ist irgendwann auch mal mein Traum, aber bei meiner kleinen Küche und einem Preis zwischen 300 und 350 Euro muss das doch noch ein wenig warten. Einen teuren aber guten Blender gibt es ab 400 Euro.

Nützlicher für den „Durchschnittsveganer“ könnte da der Nussmilchbeutel sein (9,95) oder Silikonpralinenformen.

Ebenfalls gibt es einige vegane Pflegeprodukte.

Hauptaugenmerk liegt aber auf Nahrungsmitteln. Neben „Superfoods“ wie Lucuma, Chiasamen, Macapulver, Gojibeeren und Cholerella finder sich auch Carobpulver, rohe Kakaobohnen, Kelpnudeln (die ich persönlich schrecklich finde…), rohe Speiseöle, Nüsse und rohes Xylitol.

Besonders erwähnenswert finde ich, dass es Irisch Moos zu kaufen gibt. Ich war schon kurz davor zuzuschlagen, aber 15,50 für 100 g… Vielleicht gönne ich es mir irgendwann mal um endlich ein paar Rezepte auszuprobieren, aber so ist es natürlich viel zu teuer. Dafür weiß ich jetzt wenigstens wo ich es sicher in Deutschland kaufen kann.

Warum ich da jetzt aber schon zwei Mal bestellt habe ist ganz klar: Ombar Superfood Schokolade (2,60 für eine Minitafel), die drei rohen Riegel von Pulsin‘ & Chocodelics Mandeln in Rohkostschokolade. Ein paar andere Süßigkeiten gibt es auch noch.

Wenn man garnicht weiß was man mit all den Zutaten überhaupt machen soll, dann findet man auf der Webseite auch ein paar Inspirationen & Rezepte.

Mein Kritikpunkt bezieht sich vor Allem auf etwas das man bei fast allen Rohkostseiten findet: Unwissenschaftliche Aussagen. So wird an der einen Stelle eine Stellungnahme vom schrecklichen Raw Food Guru David Wolfe als wissenschaftliche Erkenntnis dargestellt und auf der anderen ist natürlich der Verkauf von „Superfoods“ als solcher schon ein wenig kritisch.

Pure Raw versendet in alle Länder. In Deutschland kostet das Porto 2,50 oder 4,90 (je nach Gewicht der Bestellung). Ab 90 Euro ist der Versand  kostenlos, das bringt also nur was wenn man sich wirklich mit Rohkostpulvern und Rohschokoladen eindecken will. Allerdings, da die Produkte ja auch recht teuer sind, ist es nicht so schwer an die Bestellgrenze zu kommen, wenn man den bereit ist so viel zu zahlen. Die Preise sind natürlich sehr hoch. Dass das hier alles Luxusessen ist, muss klar sein. Allerdings liegt die Schuld hier kaum bei Pure Raw (allein), denn Rohkostprodukte sind eigentlich so gut wie überall sehr teuer.

Wenn man Lust auf Rohkost hat oder sich eben einfach auf ein paar qualitativ hochwertige vegane Zutaten, dem kann ich diesen freundlichen, schlichten Internetshop also empfehlen. Mit dem Zusatz dass man vielleicht seine Ernährungsempfehlungen wo anders her holen sollte.

Fazit:

4/5 Muhs


 

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Banane in Wassermelone

 

Zutaten:


1/2 Wassermelone

1 Banana

eine Handvoll Gojibeeren (oder Rosinen)

Ein wenig Zimt

 

Die halbe Wassermelone aushöhlen und in Stücke schneiden. Die Banane in Scheiben schneiden. Beides in die ausgehöhlte Wassermelone geben. Gojibeeren oder Rosinen draufstreuen, und so viel Zimt wie man mag zugeben.



 

 

 

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