DIY Vegane Butter selbermachen – Rezept für vegane Butter

Wenn man herumgoogelt nach einem Rezept für vegane Butter findet man viele Rezepte die zwar interessant sind aber geschmacklich wenig mit Butter zu tun haben. Dieses amerikanische Rezept allerdings kommt der Sache extrem nah.

Ich habe eigentlich nie Butter auf Broten gegessen, auch als Vegetarierin und Fleischesserin nicht. Allerdings wollte ich eine Palmölfreie Alternative mit der ich trotzdem nicht-vegane Rezepte die nach Butter fragen, besonders Backrezepte, eins zu eins nachkochen.

Ich muss euch warnen, dass das Rezept nach Xanthan und Lecithin verlangt. Beides ist für die Textur der veganen Butter verantwortlich.

Ich werde in nächster Zeit einige Rezepte mit der veganen Butter ausprobieren. Zum Kochen und aufs Brot schmieren funktioniert sie auf jeden Fall schon mal sehr gut.

Zutaten:

100g raffiniertes Kokosnussöl
1 EL Rapsöl
100 ml Sojamilch
1 TL Rotweinessig (oder anderer Essig)
1/2 TL Salz (wer Salz in der Butter geschmacklich komisch findet nimmt 1/4 TL)
1/4 TL Xanthan
2 + 1/2 TL Lecithinpulver

 

Zubereitung:

1) Die Sojamilch und den Essig mit einer Gabel schaumig rühren und mindestens fünf Minuten stehen lassen.

2) Das Kokosöl in einer Mikrowelle oder in einem Wasserbad schmelzen. Danach das Kokosöl auf (fast) Zimmertemperatur abkühlen lassen. Das Kokosöl sollte etwa die gleiche Temperatur wie die anderen Zutaten haben, da die Butter sonst flockt.

3) Alle Zutaten in einen Standmixer geben und zwei Minute lang mixen. In einem Vitamix oder ähnlichen starken Mixer reicht 1 1/2 Minuten. Wenn man zu lange mixt kann die Butter ebenfalls flockig werden.

4) Die cremige flüßige Butter in kleine Silikonformen (ich habe Eiswürfelformen von IKEA verwendet) gießen und eine Stunde in den Gefrierschank geben.

5) Nun hat man etwa 200 Gram Butter die man in einem luftdichten Behälter einige Wochen im Kühlschrank und Monatelang im Gefrierschrank aufbewahren kann.

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8 Comments

  1. ich sehe gerade, dass im amerikanischen Rezept auch Flohsamenschalen erwähnt werden statt Xanthan. Xanthan ist ja eher schwer zu erhalten.

    Würde Guarkernmehl auch funktionieren? Hast du Erfahrung wie das Verhältnis wäre zu 1/4 TL Xanthan?

    1. Xanthan habe ich im Spinnrad in Berlin (oder eben bei denen Online http://www.spinnrad.de/de/Gesundheit-und-Ernaehrung/Ernaehrung/Ballaststoffe/Xanthan-Lebensmittel-Qualitaet-002230071.html) gekauft, da ich es für Eisrezepte brauchte. Ich hab die Butter noch nie ohne Xanthan gemacht, aber wenn ich es mit Guarkernmehl probieren würde, dann wahrscheinlich mit 1/2 TL. Das ist bei anderen Rezepten oft die Umrechnung. Ich denke es kommt auch drauf an wofür du die Butter benutzen willst. Wenn sie nicht extremig cremig werden muss wie zb für Buttercreme, dann macht eine kleine Konsistenzänderung wahrscheinlich nicht viel.

    2. Xanthan ist in sehr vielen Lebensmitteln enthalten, aber es findet sich nicht so leicht für den Endkunden. Es ist eben einfach ziemlich spezifisch und wenn man nicht gerade versucht hochwertiges veganes Eis herzustellen oder glutenfrei bäckt oder eben so eine Butter zubereiten, dann braucht man es ja auch eher selten. Aber für mich hat sich das kleine Tütchen auf jeden Fall schon gelohnt und es ist auch gar nicht so teuer, weil man ja meistens nur sehr wenig davon braucht.

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