Einfacher veganer Kartoffelsalat


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten:

1 kg Kartoffeln
100 ml Sojamilch (ungesüßt)
130 ml Rapsöl
1 EL Senf
1 EL Essig
Salz & Pfeffer
1 Bund Lauchzwiebeln 

Zubereitung:

1) Die Kartoffeln etwa 20-25 in gesalzenem Wasser kochen.

2) Währenddessen die Soja-Mayonaise zubereiten.  Die kalte Sojamilch in ein hohes Gefäß (oder einen guten Mixer à la Vitamix) geben. Den Essig einrühren und kurz stehen lassen, damit die Milch gerinnt. 1 EL Senf, 1 TL Salz, etwa 1/4 TL gemahlenen Pfeffer dazu geben. Alles mit einem Pürierstab oder im Mixer mischen und währenddessen langsam das Öl dazu gießen. Es sollte eine feste, homogene Masse entstehen. Falls nicht, muss noch mehr Öl dazugegeben werden bis die Mayonnaise fester wird. Die Mayonnaise in den Kühlschrank stellen.

3) Die Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Die Kartoffeln etwas abkühlen lassen und dann in Scheiben schneiden. Kartoffelscheiben, Lauchzwiebeln und Mayonnaise vermischen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Bis zum Verzehr in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

 

Bevor ich Veganerin wurde habe ich Kartoffelsalat gehasst. Ich mochte nie Mayonnaise mit Ei, aber als vegetarisches Kind gab es unzählige Grillfeste bei denen ich nichts anderes essen konnte außer Kartoffelsalat. Manchmal eventuell noch Nudelsalat, den ich genauso wenig mochte. Heutzutage als erwachsene Veganerin gibt es natürlich beim Grillen viel mehr Optionen für mich. Ich kann mir selbst leckeren Kartoffelsalat machen und mitbringen und es gibt viele Bratlinge die zum Grillen geeignet sind.

Dennoch gehe ich nicht so gerne mit Nicht-Vegetarieren grillen, denn der Geruch und Anblick des Fleisches ist für mich sehr schwer zu ertragen. Zumindest kulinarisch war ich aber die letzten Male immer hin und weg von gegrilltem Gemüse. So sehr, dass ich nun gerne selbst einen Grill hätte, der dann 100 % vegan benutzt werden würde. Ich habe allerdings wirklich nicht viel Ahnung von Grillen und weiß zb nicht, ob ob ein Gasgrill (so was) oder ein Lavasteingrill (das hier?) oder was es sonst nicht gibt, besser ist.

Ich bin also noch am überlegen. Irgendwann kaufe ich aber definitiv einen Grill. Dann könnte ich es auch mir gegenüber endlich rechtfertigen Roland Reuters “einfach vegan draußen kochen” zu kaufen. In der Vorschau (hier ist die Leseprobe als PDF) ist beispielsweise ein Rezept für “Bärlauchgrillkäse”, das ich irgendwann auf jeden Fall nach-grillen muss. Und Pilze. Und Paprika. Und so viele Gemüsesorten die gegrillt so viel besser schmecken als angebraten, gekocht oder gebacken. Aber bis dahin ess ich eben meinen Kartoffelsalat.

 

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2 Comments

    1. Danke. Ich hab zum ersten Mal Mayonnaise selbst gemacht und war erstaunt wie einfach das ging. Vor Allem Dingen freue mich darauf alle möglichen Varianten auszuprobieren.

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