Vegan Essen im “Momo” in Krakau, Polen

Heute gibt es einen Gastpost. Meine Eltern waren eine Woche in Krakau. Da meine Mutter selbsternannte 90%-Vegetarierin ist hab ich sie gefragt wie es mit dem Essen ging und sie erzählte, dass mein (omnivorer) Vater im Reiseführer sogar ein veganes Restaurant gefunden hätten und sie darüber kurz berichten könnte. Praktischerweise macht mein Vater immer Fotos.

 

Während unserer Krakauwoche waren wir auch in einem veganen Restaurant, auf das uns der Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag hingewiesen hatte.
Es handelt sich um das „Momo“ im Stadtviertel „Kazimierz“ in der Ulica Dietla.
Die Öffnungszeit ist von 11 – 20 Uhr. Leider haben wir das zu spät bemerkt (obwohl es so im Reiseführer stand) und kamen erst gegen 19 Uhr dort an, da war die Auswahl an Gerichten leider nicht mehr all zu groß.
Es handelt sich um ein gemütlich eingerichtetes Lokal mit dunklem Holz, die Einrichtung ist – ebenso wie die Küche – indisch inspiriert, ohne aber aufdringlich anbiedernd indisches Ambiente zu kopieren.
Hinter der Theke war an einer Tafel eine recht große Auswahl an Gerichten zu lesen, von denen allerdings nur noch drei davon nicht mit Kreide durchgestrichen waren.
Wir wählten von den dreien Reis mit Dal und Reis mit Spinat und Tofu. Dazu konnte man aus diversen Schüsseln mit Salaten wählen (recht große Auswahl, sah lecker und frisch aus und schmeckte auch so!).
Der Reis war gut gewürzt und schmeckte alles andere als lasch (also anders als der typische Beilagenreis z.B. in asiatischen Imbissen), der Dal war o.k. aber nicht überwältigend – normal gut eben.
Die Spinat-Tofu Variante hingegen schmeckte interessanter und besser. Daran gab es absolut nichts auszusetzen.
Der Koch war wohl mal in Tibet gewesen (steht so auf der Karte) und hat dabei einiges gelernt.

Die Preise sind – zumindest für deutsche Verhältnisse – nahezu paradiesisch niedrig, auch wenn ich mich jetzt nicht ganz genau erinnern kann, wie viel wir bezahlt haben.
Jedenfalls gab es zwei Gerichte, ein Salat, zwei Getränke und ein himmlisch schmeckender Kuchen für ca 15 €.
Ein ungefähres Bild kann man sich durch folgendes Foto auf diesem Link machen: Momo.

Sympathisch ist mir auch, dass die Betreiber ihr vegan/vegetarisch sein (angeblich sind nur „fast“ alle Gerichte vegan, ich habe aber nichts unveganes auf die Schnelle entdecken können) politisch begründen. Es geht ihnen durchaus um ethisch-politisches verantwortungsvolles Handen. Also nich

ts da mit „irgendwie modern und hip sein wollen“, sondern hier wird eine bewusste Entscheidung getroffen.

Mein Fazit wäre jedenfalls: das nächste Mal früher kommen, dann hätte man noch mehr Auswahl gehabt.

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