Top 3 Vegane Energieriegel – Clif Bars, Rawbite & Nakd bars

Im letzten Post über meinen Pistazien-Matcha Smoothie schrieb ich bereits, dass ich den Frühstück meist mit wenig Enthusiasmus gegenüber stehe. Besonders wenn ich zur Arbeit oder in die Uni muss, gehe ich manchmal ohne Frühstück aus dem Haus und bekomme dann später dafür um so mehr Hunger. Und hab dann natürlich nichts dabei. Klar kann man immer Obst mitnehmen aber auch das bedarf einer gewissen Vorbereitung zu der ich manchmal einfach nicht in der Lage bin. Hilfreich für die “to go” Notfälle finde ich dabei Energieriegel.

Normale Müsliriegel (die wenigen die vegan sind) schmecken mir leider meist nicht und/oder machen kein bisschen satt. Leider sind die meisten guten veganen Energieriegel die ich kenne nicht sehr günstig, deswegen sind sie für michnichts für jeden Tag. Allerdings versuche immer ein paar  im Hause zu haben. Ein Problem dabei ist, dass ich sie dann oft zu Hause auf esse anstatt sie für den Notfall mitzunehmen. In den letzten Jahren gibt es zum Glück immer mehr vegane Riegel angeboten mit denen man sich eindecken kann (wenn man denn dran denkt). Also dachte ich mir, dass es Sinn machen würde meine liebsten drei Riegel ein mal vorzustellen. Ich bin mir sicher es gibt viele tolle vegane Energieriegel die ich leider noch nicht kenne. Und natürlich ist meine Beschreibung rein subjektiv aber vielleicht kann jemand etwas mit meinen Empfehlungen anfangen.

Hier ist also meine Top 3 der besten veganen Energieriegel, in keiner bestimmten Reihenfolge:

 

 

Rawbite

Rawbite sind Bio-Rohkostriegel aus Dänemark, die ich entdeckt habe als ich für ein Semester in Kopenhagen studierte. Ich wohnte dort in der Nähe eines kleinen Reformhauses bei dem ich immer mal wieder etwas neues ausprobierte. Rawbite Riegel sind ziemlich das Einzige was bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat – das und die überteuerten Gojibeeren in Snackportionen. Ich bin nicht unbedingt ein Fan der 100 % Rohkost Ernährung und würde Rawbite genauso gerne unroh essen – besonders wenn sie dann billiger wären.

Rawbite Riegel gibt es 7 Geschmacksrichtungen: Protein, Spicy Lime, Apple Cinnamon, Raw Cacao, Coconut, Vanilla Berries, Cashew & Peanut. “Peanut” habe ich allerdings noch nie gesehen oder gegessen. Alle anderen Sorten schmecken ziemlich gut, der Proteinriegel durch das darin enthaltene Reis- und Erben-Proteinpulver allerdings erstmal gewöhnungsbedürftig. Meine Lieblingssorten sind “Cashew” das nur aus Cashews und Datteln besteht und “Raw Cacao” das aus Datteln, Cashews, Mandeln und Rohkost-Kakao besteht. Alle Riegel haben eine überschaubare Zutatenliste.

Die leckeren Riegel sind alle recht süß. Einen bestimmten Omnivor mit Jieper auf Zucker konnten die Riegel schon als Süßigkeitenersatz überzeugen. Für mich ist neben dem tollen Geschmack vor Allem wichtig, dass die 200-250 Kalorien-Riegel einigermaßen satt machen und keine Blutzuckerachterbahn auslösen.

Unter 2 Euro das Stück findet man die Riegel leider selten. 1,69 ist der günstigste Preis den ich bisher gesehen habe. Leider hat sich Rawbite auch noch nicht so weit rumgesprochen, dass es sie in vielen Läden zu kaufen gäbe. Neben dem Internet hat man am ehesten Glück in veganen Läden, Reformhäusern und ein paar wenigen Bioläden.

 

 

Clif Bar

Von Clif Bars habe ich zum ersten Mal auf amerikanischen veganen Blogs gelesen. Irgendwann war ich so neugierig das ich mir welche aus dem Internet bestellte und sofort ziemlich begeistert war. Seit letzten Jahr gibt es Clif Bars auch öfter in deutschen Läden zu kaufen, so hat Rossmann sie zum Beispiel ins Sortiment genommen (leider haben sie aber meistens meine Lieblingssorte nicht da wenn ich vorbei schaue).

Clif Bars stehen ziemlich im Kontrast zur Minimalismus Rohkost-Zutatenliste von Rawbite. Brauner Reissirup, Sojaprotein, Haferfasern, Aromen und, zu meinem Wohlgefallen, auch eine ganze Reihe an zugesetzten Vitaminen. Einer Menge Menschen wird die Zutatenmischung wahrscheinlich zu unnatürlich sein. Alle anderen  sollten die Riegel definitiv probieren. Meine Lieblingssorte “White Chocolate Macamadia Nut” beispielsweise deckt 25 % meines Bedarfs an Calcium, 15 % B12, 10% Vitamin D und 10% Eisen, liefert 260 Kalorien, 9 Gram Protein, schmeckt dabei wie eine Süßigkeit und macht satt.

Als Notfall Malzeiten Ersatz ist der Clif Bar von den drei vorgestellten Riegel der für mich beste, da er mehr sättigt als die anderen beiden – wahrscheinlich dank des Proteins & den Ballaststoffen. Die Riegel schmecken alle recht unterschiedlich also sollte man sich erst mal durch alle durchprobieren um seinen Lieblingsriegel zu finden. Im Allgemeinen kosten die Riegel um die 2 Euro bis 2,50. Manchmal findet man aber auch gute Angebote. Letzte Woche zB habe ich mich hier für 1,49 Pro Riegel mit einer Menge an Clif Bars eingedeckt. Wenn man wie ich erst mal den Riegel verfallen ist, macht es wirklich Sinn immer mal wieder nach den günstigsten Angeboten Ausschau zu halten.

Nakd Bar

Nicht so sehr sättigend, dafür genauso lecker sind  Nakd Bars. Die Riegel bestehen vor Allem aus Bio-Rohkost, allerdings sind sie oft durch vegane Aromen aufgepeppt. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an Sorten, von denen nur ein kleiner Teil in Deutschland erhältlich ist. Am Besten schmeckt mir “Cacao” und “Cacao Mint”. Wer bis hier hin gelesen hat, wird mitbekommen das die meisten meiner Lieblingsriegel eins gemein haben: der Schokoladen-Geschmack. Allerdings ist auch die Sorten “Cashew Cookie” und “Caffé Mocha” toll.

Nakd Bars haben um die 100 Kalorien und sind somit eher als kalorienarmer Snack oder als gesunde Süßigkeit geeignet. Dem Heißhunger können sie zwar entgegen wirken aber richtig satt machen sie natürlich nicht. In einer Lunchbox als “Nachtisch” machen sie sich zum Beispiel aber sehr gut.

Nakd Bars sind ab 1,29 erhältlich. In den Niederlanden habe ich in Drogerien auch günstigere Packungen mit drei Stück gefunden. In Deutschland sind die Riegel leider noch nicht ganz so weit verbreitet und man erhält sie eher bei den üblichen Verdächtigen (Internet, vegane Läden und co). Es gibt übrigens auch Nakd “Crunch” Bars mit Sojaprotein, die ich vom Geschmack her etwas seltsam finde und nicht unbedingt empfehlen würde.

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Live Below The Line 2015

 

Wie bereits letztes Jahr nehme ich auch 2015 am “Live Below The Line” Projekt teil. Meine Blogbeitrage von 2014 sind hier zu finden.

Was ist Live Below The Line? 

Live Below The Line ist ein in Australien gegründetes Anti-Armuts Kampagne bei der Teilnehmer sich 5 Tage lang von so wenig Geld ernähren, wie Menschen die an der extremen Armutsgrenze leben. Einerseits ist dies eine Sensibilierungskampagne um den Teilnehmern ein besseres Verständnis für Armut zu ermöglichen. Andererseits ist die Idee, dass die Teilnehmer (und Sponsoren) die Geldmenge, die sie normalerweise innerhalb der 5 Tage für Nahrung ausgeben, spenden. Wir spenden dieses Jahr an UNICEF aber andere Organisationen die sich gegen Armut und Hunger in der Welt einsetzen sind eine genauso gute Idee.

Wie viel Geld hat man zur Verfügung? 

Da es leider noch keinen deutschen Ableger der Aktion gibt, habe die britische Richtlinie von 1 Pfund pro Tag für Essen und Trinken umgerechnet. So landet man bei 1,35 Euro pro Tag. Das ist nicht viel aber in der Realität haben über eine Milliarde Menschen weltweit weniger als 1,35 täglich zur Verfügung; nicht nur für die Nahrung, sondern für ihren ganzen Alltag.

Da dieses Jahr mein Freund auch mitmacht haben wir gemeinsam 2,70 am Tag und für die ganzen fünf Tage 13,50.

 

Gestern war ich bei Aldi & in einem Asialaden für die nächsten Tage einkaufen und habe Folgendes gekauft:

– 3 Kg Weizenmehl = 96 Cent
– 1 Packung Passierte Tomaten = 39 Cent
– 1 Glas Oliven = 69 Cent
– 1 KG TK-Brokkoli = 1,65 Euro
– 2 Dosen Kidneybohnen = 90 Cent
– 5 Bananen = 86 Cent
– 800 g Maisgrieß = 1,99 Euro
– 500 g Haferflocken = 39 Cent
– 2 x Hefe = 18 Cent
– Tofu = 1,05 Euro
– 4 Packungen Ramennudeln = 1 Euro

=> 10,75 insgesamt

So haben wir noch 2,75 für Zwiebeln, Knoblauch, Öl & Gewürze und eventuell noch etwas Gemüse.

Das Frühstück wird wahrscheinlich jeden Tag 50 Gramm Haferflocken als Haferbrei sein, für mich gibt es dazu eine Banane, für meinen Freund Marmelade. Ich plane Bagels zu backen, die wir mir Marmelade, Tofu oder Seitan essen werden. Den Seitan mache ich aus dem einem Kilo Mehl. Eine Pizza mit Oliven, sowie  Polenta mit Brokkoli & Bohnen ist auch geplant.

 

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Vegane Weihnachten 2014

Freues neues Jahr 2015. Auch wenn Weihnachten nun schon weit weg aus all unseren Gedanken ist, wollte ich euch auch dieses Jahr nicht das Menü vorenthalten, das ich für meine Familie gekocht habe. Ich stand fast sieben Stunden in der Küche aber irgendwie macht mir sowas auch immer sehr Spaß. Ich denke bereits Wochen davor drüber nach, wälze Kochbücher und mache Listen  – denn Listen sind immer großartig.

Leider habe ich es verpasst vom Nachtisch ein Foto zu machen, dabei war das meiner Meinung nach der beste Teil: Es gab Pistazien-Eiscreme & Oreo Cookie ‘N Cream-Eiscreme. Einige Tage später war ich allerdings noch ein Mal zu Besuch bei meinen Eltern und habe zumindest ein verschwommenes Handyfoto hinbekommen. Im Endeffekt müsst ihr mir einfach glauben wie lecker es ist.

Nun aber zu den Speisen von denen ich zumindest Schnappschüsse machen konnte, bevor es ans Verspeisen ging.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese mit Erbsen-Cashew-Basilikum-Creme gefüllten (und mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufelten) Cherrytomaten stammen aus dem Salatkochbuch “Salad Samurai” von Terry Hope Romero. Sie waren sehr lecker aber besonders begeistert hat mich wie schön dekorativ sie aussehen. Außerdem war es das schnellste Rezept dieses Abends.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch der Blumenkohl-Kartoffel-Pesto-Salat stammt aus dem selbem Kochbuch. Ich habe etwa doppelt so viele Erbsen genommen als im Rezept angegeben, fand aber auch so die Menge an Pesto genügend. Dieses Rezept werde ich auf jeden Fall noch einmal machen und eventuell etwas abwandeln um es alltagsfreundlicher zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“Pepperoni Tempeh Pizza Salad”. Das dritte Rezept des Abends aus “Salad Samurai“. Ich fand die Mischung aus Tempeh, Ruccola und Zwiebeln und Schärfe ein wenig zu “hart” und bitter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die “Wild rice soup with seitan” aus einem meiner Lieblingskochbücher Isa Does It. Statt des wilden Reis habe ich eine Mischung aus weißem Reis mit wildem Reis gekauft und statt des normalen Seitans eine Dose Seitan-Hühnerfleisch aus dem Asialaden. Ich könnte diesen Eintopf jede Woche essen. Das einzige Problem bei so einer Suppe in einem mehrgängigen Menü ist, dass die Suppe sehr sättigend ist durch Seitan, Bohnen und Reis. Eigentlich ist es einfach schon ein vollständige Mahlzeit und wir mussten aufpassen nicht zu viel von der Suppe zu essen, um noch Platz für den Rest zu behalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lasagne war sehr mächtig: Tempehbolognese, Spinat, Bechamelsauce und Wilmersburger Käse. Die Mischung aus Sauce und Käse macht eine sehr überzeugende Kruste.

Zu guter Letzt ein Foto vom leckeren veganen Eis. Sowohl das Pistazien Eis, als auch das Oreo Cream Eis sind aus dem tollen Buch “Eis mit Stil: only vegan“, von dem bald eine Review folgt. Die einzige Frage die blieb, war welche Sorte besser war. Ich war vor Allem von Pistazie begeistert, allerdings schmeckte es recht mild (da ohne künstlichen Pistaziengeschmack), mein Freund fand gerade die Sahnigkeit des Oreoeises gut. So oder so muss ich beides bald noch ein mal machen.

 

 

 

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