Vegan Vegetarisches Sommerfest 2014

Letztes Wochenende war das Vegan-Vegetarische Sommerfest in Berlin. Wie die letzten Jahre bin ich hingegangen aber hatte keine hohen Erwartungen. Vor Allem wollte ich wieder bei der Tombola mitmachen und natürlich ein mal alle Stände kurz ansehen. Ich finde die Idee solcher städtischen veganen oder auch vegetarischen Feste toll, aber die Umsetzung manchmal weniger.

Leider hatte mein Handy keinen Strom mehr als ich nach der Arbeit Samstags zum Fest kam, deswegen konnte ich keine Fotos machen. Aber eigentlich sah es nicht viel anders aus, als vor 2 Jahren auch schon.

Ich war mit meiner Mutter dort, die zum ersten Mal da war, und sich, glaube ich, auch ein wenig mehr erhofft hatte. Es gab wieder eine ganze Reihe an Essensständen, von denen die besten ewig lange Schlangen hatten. Wir haben uns einen veganen Döner geteilt, der lecker aber sehr klein und überteuert war. Außerdem ebenfalls sehr teure halbe Wraps (ein halber kalter Wrap für 3,50) die ok schmeckten.

Leider war das Zelt, in dem die teilweise interessanten Vorträge stattfindet, völlig überfüllt. Das war die letzten beiden Jahre auch schon so. Dabei hätte ich Melanie Joy oder Ria Rehberg von Animal Equality gerne reden gehört.

Die Tombola war wie letztes Jahr toll. Ich habe für 20 Euro Lose gekauft (und ich musste mich zurück halten nicht mein ganzes Gehalt dafür auszugeben…).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8 Packungen meiner Lieblingstees (Schoko & Schoko Chilli), ein Gutschein für einen Vöner, Entkoffeinierter Kaffee, Kakao, Dinkelmilch, Reismilch & Dinkel-Mandelmilch. Ich hatte auch ein Poster von Peta gewonnen, aber das wollte ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das viele annehmen, es war eins der klassischen schrecklichen “Nackte Frau mit Gemüse” Poster. Überhaupt weiß ich nicht, wer sich wirklich ein PETA Poster an die Wand hängen würde… Nächstes Jahr kaufe ich so viele Lose bis ich endlich ein Buch gewinne. Das Geld geht schließlich immer wieder an einen guten Zweck.

Sehr seltsam war dieses Jahr die Auswahl der Musiker. Musik ist ja Geschmackssache, Morgaine und andere Verschwörungsfans und Montagsdemogänger einzuladen finde ich schon sehr problematisch. Schlimmer allerdings ist mit Kilez More einen Klimawandelleugner dabei zu haben. Und das auf einem Fest auf dem ungefähr 100 verschiedene Flyer ausliegen mit Fakten darüber wie Tierprodukte durch Co2 den Klimawandel antreiben.

Die positive Überraschung für mich dieses Jahr war der Stand der vegetarischen Esperantosprecher. Ich habe gleich zwei Einsteigerhefte mitgenommen und hoffe auch an einem Wochenendkurs teilzunehmen.

Alles in allem: Nächstes Jahr bin ich wahrscheinlich wieder da, ärgere mich wieder über Pseudowissenschaft, zu lange Schlangen, zu teures Essen und freue mich auf die Tombola.

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