Veganes Weihnachten & Silvester 2013

Nachdem nun eine ganze Woche schon das neue Jahr “läuft”, möchte ich euch dennoch noch eben kurz über mein veganes Weihnachten und Silvester erzählen. Klar, ich selbst esse sowieso immer vegan. Den 24. verbrachte ich allerdings mit meinen Eltern, meinem Bruder und seiner Freundin, von denen niemand vegan lebt  – meine Mutter und mein Bruder leben allerdings jeweils seit 1-2 Jahren fast vollständig vegetarisch (will heißen, meine Mutter hat in der Zeit manchmal Fisch gegessen, mein Bruder isst weiterhin “normale” Gelatine), was für mich nachdem ich meine ganze Kindheit und Jugend die einzige Vegetariern in der Familie war, immer noch erstaunlich, ungewöhnlich und vor Allem sehr toll ist.

Da es bei uns kein traditionelles Weihnachtsessen gibt, war mir die Menü Erstellung frei gestellt. Ich hatte so viele Ideen, aber war mir bei vielen Dingen unsicher ob das alle essen würden. Also kam ich auf die Idee Tortillas zu machen, so konnte sich jeder nehmen was er oder sie wollte.

Leider habe ich, wie letztes Jahr auch schon, vergessen meine Kamera mitzunehmen. Die Fotos sind dementsprechend etwas dunkel, aber besser als keine.

Die Vorspeise und die Suppe habe ich leider nicht fotografiert. Als Vorspeise habe ich Blätterteig in Muffinformen gefüllt und damit “Becher” gemacht. Ich habe eine Olivenpaste gemacht und die dann in die fertigen Blätterteigförmchen gegeben. Das war sehr lecker, aber leider hatte ich sie einen Ticken zu lang im Ofen.

Als Suppe habe ich die Roasted Potato & Fennel Soup aus dem supertollenwunderschönen Kochbuch “Isa Does It” von Isa Chandra Moskowitz gemacht. Für meinen Geschmack hätte die Suppe allerdings ein wenig mehr nach Fenchel schmecken können. In Fenchel habe ich mich nämlich frisch verliebt.  

Als Salat gab es meinen Tacosalat mit Cashewcreme-Sauce & Tortillachips.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Hauptspeise: Maistortillas & Diverse Füllungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Re-fried Beans, frischer Koriander, Scharf angebratene Paprikastreifen, Reis, Mais, Salsa, zwei Arten Sojageschnetzeltes (Eins mit Koriander, Limette, Chili & eins milder)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem: Salat & Gebackene Paprikasalsa mit Gewürzen. Richtig richtig lecker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Lieblingsfüllung: Im Ofen mit viel Olivenöl & Salz gebackene Kartoffelstückchen. Die Freundin meines Bruders hat, nachdem wir alle schon voll & satt waren, noch eben die restlichen Kartoffelstückchen weggefuttert 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gab es bereits letztes Jahr zu Weihnachten: Mit Marzipan gefüllte Bratäpfel in Vanillepudding. 

Und noch kurz die obligatorische Katze im Weihnachts-Karton:

Silvester habe ich mit meinem Freund eingeschlossen in seiner Wohnung verbracht. Wir haben auf DVD Luther & The Wire angesehen (mein Gott, das Ende der Wire Serie hat mir solche Herzschmerzen bereitet, verdammte brilliante Serie ohne Happy End…). Er hat nämlich zu Weihnachten ziemlich viele DVDs und Bücher bekommen. Neben der 5. Staffel The Wire, das komplette Luther Boxset (ich liebe die Serie, mein Freund ist nur halb überzeugt), die 1. Staffel Hannibal (die ihn total enttäuscht hat, so dass ich sie in Berlin nicht mal zu Gesicht bekommen habe, weil sie gleich verliehen war) & House of Cards (wartet noch darauf, gesehen zu werden). Unser Silvester bestand also nur aus Serien sehen und essen. Diesmal habe ich allerdings keinen Finger krumm gemacht, da mein Freund gekocht hat (na gut, die Guacamole war meine). Es gab, ta-da, noch ein mal mexikanische Tortillas. Nur, dass es bei ihm nicht 5 Stunden dauerte, sondern wesentlich schneller ging. Dem Geschmack tat das keinen Abbruch, es war köstlich.

Leider bekam ich danach ziemliche Schmerzen. Da ich keine Gallenblase mehr habe, bekommt mir manchmal fettiges essen sehr schlecht. 2014 muss ich mich genauer auf den Fettgehalt meiner Nahrung achten, damit mir das nicht wieder passiert. Den leider halten so Schmerzen immer an, bei mir tut es auch eine Woche danach noch weh… Aber genug gejammert, mein veganes Weihnachten & mein veganes Silvester waren toll.

Bevor ich’s vergesse: Ich habe ganz tolle Geschenke zu Weihnachten bekommen. Mein Bruder hat mir ein halbjähriges Abo der Vegan Box geschenkt & meine Eltern eine Regionalkiste, die zwei mal im Monat kommt. Bis zur Mitte des Jahres bin ich also gut versorgt. Ich werde trotzdem die 100 Euro-im-Monat-Sachen machen, aber das Geld da mit einrechnen.

Von meinem Freund wurde ich auch essenstechnisch beschenkt. Ein tolles Gewürzboxset aus einem Gewürzeladen hier in Berlin und eine teure Flasche Balsamicoessig, von der ich mich erst getraut habe einen Teelöffel zu essen – super lecker und wenig säurig. Außerdem schenkte er mir die Biografie von Craig Ferguson American on Purpose: The Improbable Adventures of an Unlikely Patriot. Ferguson kennen wir durch seine Late Late Show (ein Interview mit Zooey Deschanel, als Beispiel…). Eigentlich wollte er mir die Morrissey Autobiographyschenken, aber die bekam ich schon von meinem Vater. Ich bekam auch noch ein paar andere Bücher, 2014 wird aber auch viel gelesen. Das ist eines meiner 2014 Ziele. Mehr dazu aber in einem anderen Post, denn dieser hier ist jetzt schon viel zu lang.

Ein frohes neues Jahr 2014 an euch alle.

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6 Comments

  1. Sieht lecker aus! Tortillas sind für solche Anlässe eine super Idee. Da finden alle irgendwas, das sie mögen/essen wollen.
    Gebackene Paprikasalsa klingt ja interessant. Hast du dafür ein Rezept?

    1. Genauso wars. Nur nächstes Mal werde ich doch wieder etwas kochen was weniger zeitintensiv ist.

      Tut mir Leid. Leider hab ich kein Rezept. Ich hatte im Vorfeld sehr viel nach “mexican christmas” und “mexian vegan tortilla filling” gegoogelt, und da so etwas ähnliches gefunden. Die Paprika habe ich mit öl bestrichen im Backofen lange gebacken, braune Haut abgezogen, klein geschnitten, dann mit vorher gemachter Tomatensalsa gemischt… ja, und dann… keine Ahnung mehr. Das ist das Problem wenn man so viel auf einmal kocht ^^.

  2. sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch sehr gut geschmeckt! und ein süßes Foto von der Miezi gibt’s auch, aber die wurde ja nicht verzehrt, das passte auch nicht ganz zu einem veganen Blog…

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